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	<title>Gedanken Archive - Nevermind Blog</title>
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	<description>Der Blog über Gedanken, Menschen &#38; Geschichten</description>
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	<title>Gedanken Archive - Nevermind Blog</title>
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		<title>In Zeiten wie diesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 12:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das tut gut. Wieder hier zu sein und zu schreiben. Ich habe es sehr lange [&#8230;]</p>
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<p>Das tut gut. Wieder hier zu sein und zu schreiben. Ich habe es sehr lange vor mir hergeschoben. In Gedanken war ich oft hier. Ich habe selbst nochmal viele Texte gelesen. Ich habe angefangen etwas zu schreiben. Es wieder gelöscht. Ich habe mich gezwungen: </p>



<div class="quote">Du musst jetzt endlich wieder etwas schreiben.<p class="quote-author">ich</p></div>



<p>Das hat am aller wenigsten funktioniert. Dann habe ich es einfach irgendwann gelassen und mir gedacht: „Toll, jetzt hast du wieder etwas angefangen und es nicht richtig auf die Reihe bekommen“. Und dann saß ich da. Gestresst von meinem eigenen Projekt. Enttäuscht darüber, dass ich einfach nicht mehr so leicht und ungezwungen etwas schreiben konnte. Dann habe ich mir bewusst Zeit genommen, das letzte Jahr nochmal gedanklich zu durchlaufen. Es war voller Höhen und Tiefen. Der Ausnahmezustand wurde immer mehr zur Normalität. Die Hoffnung, es würde alles bis Ende des Jahres vorbeigehen, wurde bitter enttäuscht. Der vermeintlich leichte Sommer hat uns aufatmen lassen. </p>



<p class="big-text "> Die Sonne hat uns aufgewärmt. Und dann kam der unerbittliche und kalte Winter.</p>



<p>Und das neue Jahr begann genauso, wie das alte Jahr aufgehört hat. Mit Frustration, Angst und Ermüdung. Und zwischen allen diesen Herausforderungen durfte ich auch so unglaublich viele wunderbare und hoffnungsvolle Momente erleben. Es ist viel passiert. Es gab viele Veränderungen, für die ich sehr dankbar bin. Ich war mutig und wurde belohnt. Und zwischen allen diesen Glücksmomenten und Schreckensnachrichten ist dieser Blog entstanden. Erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass das alles sehr viel war. Und manchmal darf auch alles zu viel sein. Aber am Ende des Tages ist das hier so wichtig für mich. Das Schreiben. Das in Worte fassen und etwas mit euch teilen. </p>



<p class="big-text "> Es hilft mir sehr und genau das war der Grund, warum ich es angefangen habe. Und genau das ist auch der Grund, warum ich immer weitermachen werde.</p>



<p>Aber in Zeiten wie diesen ist oft alles anders. Die Welt scheint so durcheinander wie noch nie. Mir fällt es zunehmend schwer durchzuhalten. Weiter positiv zu bleiben. Es gibt Tage und auch Wochen, da halte ich es kaum aus, die Nachrichten anzuschauen. Die Situation macht mir oft Angst. Ich sorge mich um meine Familie. Ich vermisse das ungezwungene und spontane Zusammensein mit meinen Freunden. Und das jetzt schon seit so langer Zeit. Aber genau jetzt ist es wichtig sich in Geduld zu üben. </p>



<div class="quote">Weiterzumachen. Durchzuhalten. Die vielen kleinen Dingen zu schätzen, die immer noch möglich sind. Wir können trotzdem alle miteinander verbunden sein.<p class="quote-author">ich</p></div>



<p>Uns wird bewusst, was wirklich wichtig ist. Lasst uns alle zusammen weitermachen. Jeder einzelne von uns kann so stolz auf sich sein: Mütter &amp; Väter, die ihre Kinder durch diese schweren Zeiten begleiten, die an ihre eigenen Grenzen kommen und trotzdem noch Verständnis für die Einschränkungen aufbringen. Selbstständige, die mit Optimismus, neuen Ideen und unermüdlichem Einsatz versuchen nicht unterzugehen und für uns alle ein Leben nach der Pandemie zu halten. Lehrerinnen &amp; Lehrer, die Tag für Tag vor neuen Herausforderungen stehen und sich mit größter Anstrengung für die Schülerinnen &amp; Schüler einsetzen. Pflegerinnen &amp; Pfleger, Ärztinnen &amp; Ärzte und alle Menschen die im medizinischen Bereich tätig sind &#8211; eine unglaubliche Aufgabe. Mein größter Respekt verbunden mit der Hoffnung, dass sich die oft unhaltbaren Arbeitsumstände und das Ansehen für diese Berufsgruppen verbessern werden. </p>



<p class="big-text "> Und jeder einzelne von uns – egal wie und wo wir leben. Egal wie unsere Lebenssituation gerade aussieht. Wir alle kämpfen uns durch diese Zeit.</p>



<p>Und ich bin mir sicher: wir stehen das durch. Vielleicht hilft es eben auch wie Lukas in seinem Text geteilt hat manchmal einfach wie ein Kind zu sein. Sich über das alltägliche zu freuen wie ein kleines Kind mit leuchtenden Augen. Ich werde es versuchen – macht ihr mit?</p>
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		<title>Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 22:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das klingt so leicht – mutig sein. Sich trauen, das zu sagen was man denkt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das klingt so leicht – mutig sein. Sich trauen, das zu sagen was man denkt. Das zu tun, was wir wirklich wollen. Nicht darauf zu hören, was die anderen sagen. Meistens trauen wir uns dann doch nicht, für das einzustehen, was wir eigentlich wollen. Es ist einfacher, da zu bleiben wo wir gerade sind. Nicht anzuecken, nicht aufzufallen. Auf keinen Fall wollen wir am Ende enttäuscht werden oder unser Gesicht verlieren. Und genau deshalb verpassen wir vielleicht oft das, was wirklich gut für uns wäre. Stellt euch mal vor, wie schön es wäre, wenn wir uns nicht immer daran orientieren würden, was alles schief gehen könnte. Sondern uns vorstellen, was passiert, wenn unser Mut sich am Ende lohnt. Selbst wenn sich herausstellt, dass wir uns getäuscht haben – es würde uns doch weiterbringen.</p>



<p>Ich habe sehr lange viel Wert darauf gelegt, dass ich allen irgendwie gefalle. Das ich irgendeinem Ideal entspreche. Vieles an mir hat mir nicht gefallen. Alle anderen waren immer besser, schöner. Alle anderen – so schien es zumindest – hatten immer genau das was ich nicht hatte. Und ich habe versucht, so zu sein. Bis ich gemerkt habe, dass es mich auch nicht glücklicher macht. Es macht mich nicht glücklicher, so zu sein wie jemand anderes. Irgendwann habe ich für mich erkannt, dass ich viel zu lange gewartet habe, das zu tun, was mich glücklich macht. Und dazu gehörte eben auch, mutig zu sein. Dinge zu sagen &amp; zu tun, die auf den ersten Blick riskant erscheinen. Weil es eben auch bedeutete, wirklich ich zu sein. Es war notwendig, etwas zu riskieren. Obwohl ich dachte, schon immer ehrlich und direkt zu sein. Ich war es eben in vielen Momenten doch nicht. Ich habe oft versucht zu zeigen, dass ich alleine klarkomme. Das ich stark und unabhängig bin. Und ich würde das genauso unterschreiben. Ich bin stark – ich bin genug. Aber das heißt nicht, dass ich zurückhalten muss, wenn ich es mal nicht bin. </p>



<p class="big-text "> Und wenn wir etwas wirklich wollen und uns nach etwas sehnen, dann müssen wir immer wieder den Mut finden, dafür einzustehen. Wenn wir etwas wissen wollen, dann sollten wir ohne Angst genau danach fragen. Wenn wir uns etwas so sehr wünschen, dass wir jeden Tag daran denken, dann sollten wir darum kämpfen.</p>



<p>Dieser Blog – alle diese Gedanken mit euch zu teilen – das war wohl das Mutigste was ich in meinem Leben gemacht habe. Das glaubt ihr mir jetzt vielleicht nicht. Aber ich hatte noch nie so viel Angst, mich angreifbar zu machen und die Kontrolle zu verlieren. Trotzdem war es mein größter Wunsch, genau das zu machen. </p>



<p>Und ich bereue keine einzige Zeile, die ich bisher geteilt habe. Ich bereue keine Reaktion, keinen Kommentar. Denn alles – sei es positiv, oder negativ – hat mich weitergebracht. Denn: „Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an“. Wenn wir uns trauen, Dinge anzusprechen, finden wir Klarheit. Und diese bringt uns meistens genau dahin, wo wir hingehören. Auch wenn es manchmal wehtut, die Wahrheit zu hören. Sie ist das, was wir brauchen. Kein Traum, kein Wunsch wird uns schlussendlich erfüllen. Es ist das was tatsächlich da ist. Also lasst uns reinspringen in die Wahrheit. Lasst uns unseren ganzen Mut zusammennehmen und etwas riskieren. Es wird mit Sicherheit nicht leicht. Aber es wird sich lohnen.</p>
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		<title>Hör auf, auf morgen zu warten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 08:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben findet jetzt statt – genau heute. Ich habe mich neulich mit einer Freundin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/hoer-auf-auf-morgen-zu-warten/">Hör auf, auf morgen zu warten!</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Leben findet jetzt statt – genau heute. Ich habe mich neulich mit einer Freundin darüber unterhalten, dass wir sehr oft auf ein Ereignis warten, welches irgendwann in der Zukunft stattfindet. Wir warten auf das Wochenende, den nächsten Urlaub – wir fiebern Ereignissen entgegen, die noch gar nicht da sind. Natürlich ist das auch schön und völlig normal. Ich meine wer wacht schon an einem Montag auf und sagt: </p>



<div class="quote">Endlich ist das Wochenende vorbei und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen, als wieder durch die Baustellen und den Berufsverkehr zur Arbeit zu fahren. Ich genieße den Moment, wenn das Telefon wieder durchklingelt und zu all den nicht erledigten Aufgaben von letzter Woche nochmal hunderte neue Aufgaben dazukommen.<p class="quote-author">niemand</p></div>



<p>Mit Sicherheit fällt es da selbst den härtesten „Ich-Lebe-Im-Hier-und-Jetzt“-Anhängern schwer, sich nicht doch ein bisschen auf das Wochenende und die freien Tage zu freuen. Und auf jeden Fall ist Vorfreude ja bekanntlich auch die schönste Freude. Nur vergessen wir vielleicht oft, dass eben manche Ereignisse, die wir uns vielleicht in der Zukunft schön ausmalen, niemals eintreten könnten. Wir nehmen uns irgendwie unsere eigene Zeit, indem wir für eine ungewisse Zukunft leben. Das Wochenende und der nächste Urlaub sind da nur kleine Beispiele. Manche warten auf den Moment, indem sie ganz oben auf der Karriereleiter angekommen sind. Auf die nächste Beförderung. Das nächste neue Auto. Das Eigenheim. Den Ruhestand. Alles Ereignisse, die vielleicht nie eintreten werden. Und selbst wenn, vielleicht sind wir dann damit gar nicht so glücklich, wie wir uns das ausgemalt haben. Das wäre doch unglaublich schade, wenn wir dann die vielen Momente und Tage davor nicht richtig gelebt hätten. </p>



<p>Ich bin oft ganz genau so – ich freue mich dann auf etwas in der Zukunft und kann es kaum erwarten bis es endlich da ist. Aber wie oft war es dann eben halb so schön, wie in meinen Gedanken. Und dann war es doch schade, dass ich an den anderen Tagen irgendwie nicht richtig präsent war. Versteht mich nicht falsch, ich will keinem die Freude auf die Zukunft nehmen. Das wäre ja schlimm. Es ist toll, wenn man sich auf etwas freuen kann. Aber ich habe für mich beschlossen, dass es sich oftmals lohnt mehr im Heute zu bleiben. Und nie zu vergessen, dass eben auch jeder Tag ein schöner sein kann. Auch die vielen Tage, die wir auf etwas ganz Besonderes in unserem Leben warten mussten. </p>



<p class="big-text ">  Vielleicht können wir uns da auch alle gemeinsam öfters daran erinnern und versuchen spontaner zu sein. Lasst uns nicht immer alles auf einen Zeitpunkt in der Zukunft verschieben.</p>



<p>Wenn wir uns nach Freiheit sehnen, dann fahren wir eben einfach direkt noch am Abend raus in die Natur – nicht erst am Wochenende. Wenn wir den nächsten Urlaub kaum erwarten können – lasst uns rausschauen aus dem Fenster. Ist es da nicht manchmal auch wie Urlaub? Wenn wir etwas ändern wollen – dann lasst es uns doch einfach genau jetzt tun und nicht erst irgendwann in ein paar Monaten. Geht raus und sagt, was ihr sagen wollt. Fragt, was ihr fragen wollt. Nicht morgen, nächstes Wochenende oder im Ruhestand. Denn da ist es vielleicht zu spät.</p>
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		<title>Du bist stark</title>
		<link>https://nevermindblog.de/du-bist-stark/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 18:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Satz habe ich schon so oft gehört. Und ja, das kann ich auch wirklich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/du-bist-stark/">Du bist stark</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diesen Satz habe ich schon so oft gehört. Und ja, das kann ich auch wirklich sein: stark. Ich habe gelernt stark zu sein und für mich einzustehen. Ich musste sehr früh selbständig werden, für mich alleine Entscheidungen treffen. Ich habe gelernt alleine zu sein, habe gelernt schwere Zeiten zu meistern. Oft hatte ich einfach keine andere Wahl, als stark zu sein. Sei tapfer, Augen zu und durch. Ich musste oft für mich und meinen Weg kämpfen. Enttäuschungen ertragen und Menschen loslassen.</p>



<p>Und mit der Zeit wurde diese Stärke immer mehr ein Teil von mir. Sie hat mich weit gebracht. Ich weiß was ich will – ich weiß, was ich nicht will. Aber so sehr ich auch nach außen selbstbewusst und stark wirke, so sehr bin ich auch oft unsicher. In vielen Momenten verstecke ich diese Unsicherheit hinter Distanz. Bevor ich die Maske fallen lasse, trete ich lieber den Rückzug an. </p>



<div class="quote">Du darfst keine Schwäche zeigen. Das macht dich verletzlich.<p class="quote-author">Stimme in meinem Kopf</p></div>



<p>Aber ist das so? Sind wir wirklich gleich verletzlich, wenn wir auch mal zeigen, dass wir schwach sind? Oder macht es uns menschlicher? Vielleicht sogar nahbarer. Ich wäre gerne immer und in jeder Situation selbstbewusst. Aber das bin ich eben nicht. Unsicherheit ist auch ein Teil von mir und ich will das auch zulassen dürfen. Immer stark und selbstbewusst zu sein wäre doch auf Dauer auch irgendwie langweilig, oder?</p>



<p class="big-text "> Gefühle zu zeigen ist schwer. Und auch wirklich zu sagen was wir fühlen, ist noch viel schwerer.</p>



<p>Zwischen dem was wir fühlen und dem was wir sagen, liegt oft ein großer Unterschied. Vielleicht liegt das daran, dass wir die Kontrolle nicht abgeben wollen. Uns nicht fallen lassen wollen aus Angst wirklich zu fallen. So ist das zumindest bei mir. Vielleicht liegt es aber auch an schlechten Erfahrungen, dir wir gemacht haben. Wenn wir wirklich gesagt haben, was wir fühlen und uns danach abgelehnt gefühlt haben. Ich wünschte ich könnte wirklich immer, überall und vor allem zu jedem tatsächlich sagen was ich fühle. Ich wünschte ich könnte immer selbstbewusst und stark sein. Aber das ist eben nicht so. Und das ist in Ordnung. Weil ich auch unsicher sein darf. Weil ich auch mal schüchtern und zurückhaltend sein darf. </p>



<p>Und an alle, die jetzt wieder Angst haben, ich zeige zu viele persönliche Gefühle und schrecke dadurch jemanden ab: macht das doch auch mal, Emotionen zeigen. Ist vielleicht sogar sinnvoller, als mit dem Finger auf andere zu zeigen. </p>
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		<title>Schicksal &#038; Chance</title>
		<link>https://nevermindblog.de/schicksal-chance/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2020 08:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach meinem letzten Beitrag über Laila – der doch einige unvorhergesehene Reaktionen ausgelöst hat &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach meinem letzten Beitrag über Laila – der doch einige unvorhergesehene Reaktionen ausgelöst hat &#8211; möchte ich euch etwas über meine Arbeit erzählen. Als Beraterin für Integration in Ausbildung begleite ich Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, auf Ihrem Weg in die Berufsausbildung. Egal woher, egal wie alt. Egal wie der rechtliche Status im Moment aussieht. Wir versuchen, Perspektiven aufzuzeigen.</p>



<p>Ein ganz klarer Arbeitsauftrag. Klingt eigentlich auch einfach, oder? Es ist allerdings alles andere als das. Es geht um viel mehr, als Berufsberatung und Ausbildungsverträge. Es geht um ganze Schicksale, die oft mit in eine Beratung gebracht werden. An manchen Tagen habe ich so viele unterschiedliche Probleme auf dem Tisch, dass ich an meine Grenzen komme. Ich muss immer wieder meine Meinung überdenken. Wer möchte, dass ich helfe und mich einsetze, von dem erwarte ich Ehrlichkeit und Offenheit. Bei Laila war es zu Beginn unserer Zusammenarbeit auch nicht einfach. Nachdem ich ihre Geschichte kannte und wie sie damals gewohnt hat, was sie alles beschäftigt hat, da konnte ich viel besser mit ihr umgehen. Und plötzlich hat sich alles gelöst. Aber auch bei ihr, war es ein langer Weg mit zahllosen Gesprächen.</p>



<p class="big-text "> Es ist wie bei jedem Beruf, der mit Menschen zu tun hat. Es gibt die positiven und die negativen Beispiele.</p>



<p>Es gibt die Menschen, die Ratschläge annehmen und es gibt diejenigen, die das nicht tun. Ich versuche in jedem Menschen das Gute zu sehen, die Potenziale und die Fähigkeiten. Auch wenn es in erster Linie um die berufliche Zukunft geht – die größten Erfolge können wir feiern, wenn man den ganzen Menschen sieht.</p>



<p>Letzte Woche hatte ich einen Termin mit einem jungen Mann, den ich schon seit zwei Jahren kenne. Er macht eine Ausbildung, ist sehr gut in der Schule, sein Deutsch ist fast perfekt. Vor fünf Jahren ist er mit Freuden aus Syrien nach Deutschland geflohen. Losgezogen sind sie mit einem Rucksack mit dem Notwendigsten – angekommen sind sie nur mit dem, was sie anhatten. Er hat mit größtem Engagement und Einsatz seinen Weg hier in Deutschland gemeistert. Jetzt saß er vor mir und zeigte mir sein wirklich gutes Zeugnis. Doch irgendwas bedrückte ihn. Ich habe nachgefragt. Er erzählt mir, dass sein jüngerer Bruder in Syrien in wenigen Monaten ins Militär eingezogen werden soll. Daran führt kein Weg vorbei, sobald er sein Studium abschließt. Die Fluchtwege sind versperrt. Der Libanon wird seine einzige Chance sein, nicht in den Krieg ziehen zu müssen. Und wer die Nachrichten verfolgt, der weiß, dass es im Libanon aktuell auch nicht gerade rosig aussieht – schon gar nicht für syrische Flüchtlinge. Und mit diesen Sorgen im Gepäck steht er nächste Woche wieder auf und geht zur Arbeit. Ich kann nicht beschreiben, wie sehr mich das oft selbst belastet.</p>



<p class="big-text "> Trotz all dieser oft sehr schweren Schicksale – es geht auch darum, die Chancen hier in Deutschland zu nutzen.</p>



<p>Und zu meiner Aufgabe gehört es das immer wieder zu betonen. Der ein oder andere würde sagen, ich bin da oft sehr streng. Integration funktioniert nur, wenn beide Seiten dazu beitragen – das habe ich jetzt gesagt, auch wenn das vielleicht eine neue Welle von Kritik auslöst. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das immer wieder betont werden sollte. Eine klare Linie. Auch in dem Fall des jungen Mannes dessen Bruder gerade in großer Gefahr ist. Er wird am meisten erreichen, wenn er seine Chance hier nutzt und seinen Weg weitergeht. So schwer das an vielen Tagen mit Sicherheit ist.</p>



<p>Ich freue mich euch in folgenden Texten viele dieser Menschen vorstellen zu dürfen. Und vielleicht wird durch diese Geschichten auch deutlich, wie komplex das Thema der Integration ist. Es lässt sich nicht an wenigen Beispielen erklären. Ich möchte trotzdem meine Erfahrungen mit euch teilen – freut euch auf Geschichten aus meinem Arbeitsalltag, die euch mit Sicherheit zum Lachen und zum Nachdenken bringen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/schicksal-chance/">Schicksal &#038; Chance</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Der Blog &#038; Ich</title>
		<link>https://nevermindblog.de/der-blog-ich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2020 09:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Wochen möchte ich meine erste Bilanz ziehen. Es macht mir unglaublich viel Freude [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/der-blog-ich/">Der Blog &#038; Ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left">Nach zwei Wochen möchte ich meine erste Bilanz ziehen. Es macht mir unglaublich viel Freude zu schreiben. Es fühlt sich immer noch richtig an, diesen Versuch gestartet zu haben. Aber es ist trotzdem anders, als ich es mir vorgestellt habe. Es ist auf jeden Fall schwieriger. Bevor ich einen Beitrag teile, überlege ich hundertmal ob das so wirklich rausgehen kann. Nach einem langen Arbeitstag fällt es mir schwer mit klarem Kopf zu schreiben. Ich möchte regelmäßig etwas teilen, aber nicht immer reicht die Zeit – oder ich bin noch nicht zufrieden und hänge mich an Kleinigkeiten auf. Vielleicht sieht es nicht so aus, aber in einem einzigen Beitrag stecken sehr viel Arbeit, Liebe und Gedanken! Ich mache es natürlich freiwillig – es ist mein Hobby. Aber dennoch kostet es mich zurzeit sehr viel Kraft, alles auf die Reihe zu bekommen. Was aber noch viel schwieriger für mich ist, als ich gedacht habe, sind die Reaktionen, die ich bisher erhalten habe. Als aller erstes möchte ich mich bei den vielen ehrlichen, offenen und überraschenden Nachrichten bedanken, die ich erhalten habe. Das macht mich unglaublich glücklich. Menschen, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe, melden sich und finden sich in meinen Beiträgen wieder. Das ist wirklich ein tolles Gefühl! Das bestärkt mich, damit weiterzumachen. Vielen Dank!</p>



<p>Ich möchte aber heute auch das mit euch teilen, was unvermeidlich ist. Neben all dem schönen und positiven Feedback gibt es eben auch das andere. Mir war bewusst, dass nicht alle gut finden, was ich mache. Es muss auch nicht jeder gut finden. Trotzdem ist es eine neue Situation, mit Kritik umzugehen. </p>



<p><div class="quote">Möchtest du berühmt werden? Machst du das, um Geld damit zu verdienen? Irgendwie sieht es aus, als würdest du Aufmerksamkeit suchen. Ich finde das nicht gut, dass du deine intimsten Gefühle teilst, da schreckst du vielleicht einige ab.<p class="quote-author">Menschen</p></div>. </p>



<p>Das sind nur einige der Kommentare und Rückmeldungen, die ich von verschiedenen Menschen bekommen habe. Einige andere möchte ich euch an dieser Stelle ersparen. An manchen Tagen hat mich das wirklich runtergezogen. Mache ich mich wirklich so angreifbar? Sollte ich ausschließlich über andere schreiben und nicht über mich? Was, wenn wirklich jemand meine Texte liest und mich danach nicht mehr treffen möchte? Sieht es wirklich so aus, als würde ich nach Aufmerksamkeit suchen?</p>



<p>Ich habe einer meiner besten Freundinnen vor einigen Tagen erzählt, dass ich Probleme habe mit diesen kritischen Kommentaren umzugehen und das es mich sehr beschäftigt. Sie gehört auf jeden Fall auch zu den ehrlichen Menschen dieser Welt. Würde mir immer sagen, wenn sie der Meinung ist ich gehe zu weit oder mache einen Fehler – oder wenn ich auf einem Bild schwanger aussehe (kleiner Insider &#8211; ich bin&#8217;s natürlich nicht). Sie hat mir dann Mut gemacht, mich von den Kommentaren nicht runterziehen zu lassen. Einfach das weiterzumachen, was mir Spaß macht. Sie hat mir auch nochmal klar gemacht, dass niemand meine Texte lesen muss. Und es absolut in Ordnung wäre, wenn mir jemand einmal offen und ehrlich sagt, dass er oder sie damit nicht viel anfangen kann. Alle anderen indirekten Kommentare, die nicht konstruktiv sind, kann ich getrost ignorieren. &#8222;Und wenn du irgendwann mit deiner Leidenschaft Geld verdienen kannst, wäre das doch toll.&#8220; Ja, das wäre es &#8211; und wenn nicht, mache ich es einfach, weil es Spaß macht. Ich sehe es als Aufgabe, an der ich wachsen kann. </p>



<p><div class="quote">Das Leben dreht sich um die Menschen, die du triffst, und die Dinge, die du mit ihnen erschaffst. Zieh los und erschaffe etwas. Das Leben ist kurz &#8211; also lebe deinen Traum und teile deine Leidenschaft.<p class="quote-author">unbekannt</p></div>. </p>



<p>Ich freue mich auf alles was kommt. Und Danke an alle, die mich auf dieser Reise begleiten &#8211; mit positivem und kritischem Feedback. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/der-blog-ich/">Der Blog &#038; Ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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		<title>Gute Dinge brauchen Zeit</title>
		<link>https://nevermindblog.de/gute-dinge-brauchen-zeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2020 08:58:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ungeduldig. Mit Sicherheit eine meiner größten Schwächen. Wenn ich etwas will, dann am [&#8230;]</p>
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<p>Ich bin ungeduldig. Mit Sicherheit eine meiner größten Schwächen. Wenn ich etwas will, dann am besten sofort, jetzt und gleich. Auf etwas zu warten ist fast unerträglich für mich. Wenn ich mir etwas Neues zum Anziehen kaufe – oder eigentlich egal was – dann will ich es sofort anziehen. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann will ich es auf der Stelle umsetzen. Möchte ich etwas haben, dann gleich.</p>



<p>In vielen Situationen ist es gut, sich richtig reinzuhängen. Mit vollem Einsatz für etwas zu kämpfen. Aber immer mehr wird mir klar: die richtig guten Dinge im Leben, brauchen einfach Zeit. Manchmal brauchen wir einfach Zeit, bis wir wirklich bereit sind. Ich sage mir alle diese Sätze oft genug, aber trotzdem ist es wahnsinnig schwer. Ständig habe ich Angst, etwas zu verpassen. Wenn ich zu lange warte, vielleicht ist es dann zu spät? Wenn ich mir zu viel Zeit lasse, dann habe ich vielleicht den richtigen Zeitpunkt verpasst?</p>



<p>Ich habe vor einigen Tagen etwas gelesen, dass mich zum Nachdenken gebracht hat.</p>



<div class="quote">Es braucht vielleicht seine Zeit, doch am Ende kommt zusammen, was zusammengehört.<p class="quote-author">unbekannt</p></div>



<p>Hört sich das nicht unglaublich schön an? Wenn wir einfach darauf vertrauen, dass alles was sein soll auch wirklich passieren wird. Wir könnten uns also entspannt zurücklehnen und abwarten. Es wird alles gut. In der Theorie klingt das einfach. In der Praxis ist es fast unmöglich. So geht es mir zumindest. Ich möchte die Dinge in der Hand haben. Einfluss darauf haben, was passiert. Wann es passiert und am besten auch wie. Wenn ich aber genauer darüber nachdenke, dann war alles was ich erzwingen wollte oder woran ich zulange festgehalten habe, rückblickend betrachtet schlichtweg nicht gut für mich. Warum auch immer wir versuchen etwas zu halten oder zu kontrollieren. Sobald wir zu sehr festhalten, ist es wahrscheinlich nicht richtig. Ich möchte deshalb lernen, loszulassen. </p>



<p class="big-text "> Und darauf zu vertrauen, dass alles was für mich bestimmt ist, seinen Weg zu mir findet.</p>



<p>Ich möchte auf meine Intuition hören, die mir sagt, dass es richtig ist zu warten.Und, dass eben die besonders guten Dinge im Leben einfach ihre Zeit brauchen. Ich möchte lernen, darauf zu vertrauen. Vertrauen in den Lauf des Lebens. Freunde, die bestimmt sind zu bleiben, werde immer da sein. Der Beruf, der für mich der richtige ist, wird sich mit der Zeit zeigen. Und derjenige der zu mir gehört, ist einfach da – genau zum richtigen Zeitpunkt.</p>
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		<title>Heimat ist ein Gefühl &#8211; und ein Ort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 10:41:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lange Zeit wollte ich einfach nur weg. Raus aus dieser erdrückenden Enge. Irgendwie war alles [&#8230;]</p>
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<p>Lange Zeit wollte ich einfach nur weg. Raus aus dieser erdrückenden Enge. Irgendwie war alles so klein, unspektakulär und alltäglich. Die Vorstellung von einer großen, aufregenden und bunten Stadt erfüllte mich mit Sehnsucht. Hierbleiben und irgendwann am Samstag auf dem Wochenmarkt Gemüse kaufen – genauso wie alle anderen Einwohner dieser Stadt? Niemals. Aber das erste was ich vermisst habe, als ich in einer anderen Stadt gelebt habe, war dieser spießige Wochenmarkt. Auf dem man die Verkäufer schon kennt, immer wieder jemandem „Hallo“ oder „Schönes Wochenende“ zurufen kann. Die enge Markstraße, durch die sich gefühlt die ganze Stadt schiebt. Um ehrlich zu sein habe ich noch viel mehr ganz schrecklich vermisst. Aber das wurde mir erst klar, als ich viele Jahre später wieder hier her zurückgezogen bin. Es ist nicht so, dass ich nicht immer wieder von der großen Stadt träume.</p>



<p>Für den Moment habe ich aber meine Heimat gefunden. Sie ist vielleicht nicht besonders kosmopolitisch. Am Puls der Zeit ist sie irgendwie auch nicht. Die Menschen sind vielleicht oft etwas engstirnig, wenn die Mülltonne frühestens am Abend bevor sie abgeholt wird rausgestellt werden darf. Ein Skandal, wer die schönen, sauberen Straßen durch eine Mülltonne verschandelt. Es herrscht einfach ein gewisser Konsens darüber wie die Dinge gemacht werden. Es gibt ungeschriebene Gesetze, an die man sich eben hält. Für mich als sehr freiheitsliebenden Menschen oft sehr gewöhnungsbedürftig. Aber alle diese teilweise absurden Regeln, Gewohnheiten und Eigenarten dieser Stadt haben mir vor gut drei Jahren sehr viel Halt gegeben. Nach einer sehr schwierigen Trennung, nach einer sehr schwierigen Beziehung, ohne Wohnung, ohne Job – hat mich die Welt hier in meiner Heimatstadt wieder ausgespuckt. Damals fühlte ich mich das erste Mal in meinem Leben wirklich vollkommen perspektivlos. Ich wusste überhaupt nicht mehr wie und wo mein Leben weitergehen soll. </p>



<p class="big-text "> Und ausgerechnet hier habe ich wieder ein bisschen Hoffnung gefunden.</p>



<p>Da war eben dieser Wochenmarkt, den ich so gut kenne. Da waren diese Straßen, durch die ich schon vor Jahren gegangen bin. Dieser Ausblick in Richtung Berge und See. Und da waren diese Freunde, die mich schon seit der Schulzeit kennen. Mein Gefühl hat mir sofort gesagt, dass ich hierbleiben muss. Nein, dass ich hierbleiben will. Vielleicht ist es nur eine Station – aber vielleicht ist es auch der Ort, an dem ich bleiben werde. Ich weiß es nicht. Heimat ist ein Gefühl, das stimmt. Aber Heimat ist für mich auch ein Ort.</p>



<p>Neulich bekam ich Besuch von Freunden aus Frankfurt. Ich verbinde mit Ihnen ein anderes Leben, in einer anderen Stadt. Ihnen meine Heimat zu zeigen hat mir viel bedeutet. Und noch viel schöner war, dass es ihnen hier gefallen hat. Und plötzlich war da dieses Gefühl, dass ich angekommen bin. Vor ein paar Jahren hätte sich das wahrscheinlich noch angefühlt wie versagen. Ich wohne nicht im hippen Berlin, im weltbekannten Hamburg, im schicken München. Nein, aber ich fühle mich an vielen Orten zu Hause. Weil da überall wundervolle Menschen auf mich warten, die ich besuchen kann. Ein kleines Stück Zerrissenheit wird wohl immer bleiben – vor allem wenn ich wieder für ein paar Tage in Berlin war. Dann ist da dieser kleine Funke Wehmut und Sehnsucht. Diese Vorstellung davon, wie anders mein Leben wahrscheinlich wäre, hätte ich mich für ein Leben in Berlin oder Frankfurt entschieden. Manchmal verlaufen die Wege doch anders, als wir es geplant haben. Wenn ich jetzt zurückblicke, hätte der Weg bisher nicht besser verlaufen können. Nämlich hierher in meine Heimat. Meine Heimat im Süden.</p>
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