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	<title>Gefühle Archive - Nevermind Blog</title>
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	<description>Der Blog über Gedanken, Menschen &#38; Geschichten</description>
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	<title>Gefühle Archive - Nevermind Blog</title>
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		<title>Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 22:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das klingt so leicht – mutig sein. Sich trauen, das zu sagen was man denkt. [&#8230;]</p>
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<p>Das klingt so leicht – mutig sein. Sich trauen, das zu sagen was man denkt. Das zu tun, was wir wirklich wollen. Nicht darauf zu hören, was die anderen sagen. Meistens trauen wir uns dann doch nicht, für das einzustehen, was wir eigentlich wollen. Es ist einfacher, da zu bleiben wo wir gerade sind. Nicht anzuecken, nicht aufzufallen. Auf keinen Fall wollen wir am Ende enttäuscht werden oder unser Gesicht verlieren. Und genau deshalb verpassen wir vielleicht oft das, was wirklich gut für uns wäre. Stellt euch mal vor, wie schön es wäre, wenn wir uns nicht immer daran orientieren würden, was alles schief gehen könnte. Sondern uns vorstellen, was passiert, wenn unser Mut sich am Ende lohnt. Selbst wenn sich herausstellt, dass wir uns getäuscht haben – es würde uns doch weiterbringen.</p>



<p>Ich habe sehr lange viel Wert darauf gelegt, dass ich allen irgendwie gefalle. Das ich irgendeinem Ideal entspreche. Vieles an mir hat mir nicht gefallen. Alle anderen waren immer besser, schöner. Alle anderen – so schien es zumindest – hatten immer genau das was ich nicht hatte. Und ich habe versucht, so zu sein. Bis ich gemerkt habe, dass es mich auch nicht glücklicher macht. Es macht mich nicht glücklicher, so zu sein wie jemand anderes. Irgendwann habe ich für mich erkannt, dass ich viel zu lange gewartet habe, das zu tun, was mich glücklich macht. Und dazu gehörte eben auch, mutig zu sein. Dinge zu sagen &amp; zu tun, die auf den ersten Blick riskant erscheinen. Weil es eben auch bedeutete, wirklich ich zu sein. Es war notwendig, etwas zu riskieren. Obwohl ich dachte, schon immer ehrlich und direkt zu sein. Ich war es eben in vielen Momenten doch nicht. Ich habe oft versucht zu zeigen, dass ich alleine klarkomme. Das ich stark und unabhängig bin. Und ich würde das genauso unterschreiben. Ich bin stark – ich bin genug. Aber das heißt nicht, dass ich zurückhalten muss, wenn ich es mal nicht bin. </p>



<p class="big-text "> Und wenn wir etwas wirklich wollen und uns nach etwas sehnen, dann müssen wir immer wieder den Mut finden, dafür einzustehen. Wenn wir etwas wissen wollen, dann sollten wir ohne Angst genau danach fragen. Wenn wir uns etwas so sehr wünschen, dass wir jeden Tag daran denken, dann sollten wir darum kämpfen.</p>



<p>Dieser Blog – alle diese Gedanken mit euch zu teilen – das war wohl das Mutigste was ich in meinem Leben gemacht habe. Das glaubt ihr mir jetzt vielleicht nicht. Aber ich hatte noch nie so viel Angst, mich angreifbar zu machen und die Kontrolle zu verlieren. Trotzdem war es mein größter Wunsch, genau das zu machen. </p>



<p>Und ich bereue keine einzige Zeile, die ich bisher geteilt habe. Ich bereue keine Reaktion, keinen Kommentar. Denn alles – sei es positiv, oder negativ – hat mich weitergebracht. Denn: „Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an“. Wenn wir uns trauen, Dinge anzusprechen, finden wir Klarheit. Und diese bringt uns meistens genau dahin, wo wir hingehören. Auch wenn es manchmal wehtut, die Wahrheit zu hören. Sie ist das, was wir brauchen. Kein Traum, kein Wunsch wird uns schlussendlich erfüllen. Es ist das was tatsächlich da ist. Also lasst uns reinspringen in die Wahrheit. Lasst uns unseren ganzen Mut zusammennehmen und etwas riskieren. Es wird mit Sicherheit nicht leicht. Aber es wird sich lohnen.</p>
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		<title>Der letzte Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2020 17:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Text soll Mut machen und Hoffnung geben. Er ist für alle, die ähnliches durchmachen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/der-letzte-tag/">Der letzte Tag</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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<p>Dieser Text soll Mut machen und Hoffnung geben. Er ist für alle, die ähnliches durchmachen müssen oder erlebt haben. Das Leben geht weiter und das Leben ist schön. Denkt immer daran!</p>



<p>Es ist mir sehr schwergefallen, den richtigen Anfang für diesen Text zu finden. Wo fängt man an, wenn alles zusammenhängt? Der Moment, in dem sich mein Leben grundlegend geändert hat. Ich war 19 Jahre alt, da stand meine Welt still. Um genau zu sein, stand sie schon die eineinhalb Jahre davor still. Seit dem Moment, an dem meine Mama mir erklärt hat, der Krebs ist zurück. Er ist einfach wiedergekommen. Wie ein ungebetener Gast hat er sich wieder in unser Leben gesetzt. Ich kann mir ein Leben ohne diese Krankheit gar nicht vorstellen. Irgendwie hat er schon immer dazu gehört. Und wir hatten fast schon keine Angst mehr davor. Wenn man ungeliebte Dinge oder Probleme akzeptiert, kann man irgendwie ganz gut damit leben. Aber dieses Mal war es anders. Es war schon in dem Moment, als sie es ausgesprochen hat, bedrohlicher. Ich konnte es damals nicht verstehen, warum es ausgerechnet uns passieren muss. Wieso meine Mama? Ich empfand es als eine unbeschreibliche Ungerechtigkeit. Ich bin davor weggerannt – konnte all das Leiden nicht ertragen. Die Hoffnung, dass es doch noch ein Wunder geben wird. Meine Mama hat mir immer das Gefühl gegeben, kein Tag ist umsonst – egal wie schrecklich er auch war. Sie hat es mit einer unfassbaren Würde getragen. Ich mit weitaus weniger. Hätte ich nicht meinen damaligen Freund, seine Familie und meine Freunde um mich gehabt – ich weiß nicht, ob ich es so überstanden hätte. Die Zeit kommt mir heute wie eine Ewigkeit vor, dabei waren es nicht mal zwei Jahre. Es gab unzählige Höhen und Tiefen. </p>



<p>An einen ganz besonderen Moment erinnere ich mich noch sehr genau. Ich saß mit meiner Mama draußen im Garten und wir unterhielten uns über alles mögliche – belangloses. Plötzlich fing sie an laut zu lachen. Ich sah sie verwundert an und fragte sie, was denn jetzt bitte so lustig sei. Sie sah mich an und sagte: „Ich muss gerade daran denken, wie ich früher als du klein warst, die Süßigkeiten versteckt habe und ich dich dann heimlich beobachtet habe, wie du danach gesucht hast.“ Sofort wusste ich wovon sie sprach – ich habe wirklich jede einzelne Schublade im Haus durchsucht. Ich musste laut mitlachen bei der Vorstellung, wie sie mich bei meiner Suchaktion beobachtete. &nbsp;Sie nahm meine Hand und sagte: „Erinnere dich an diese tollen Geschichten. Sie werden dich immer an mich erinnern.“ Diesen Moment habe ich bis ins Detail abgespeichert.</p>



<p class="big-text "> Und nach all den Monaten des Kämpfens, des Hoffens und des Lebens kam der Moment des Loslassens.</p>



<p>Ich bin mir ganz sicher, es gibt keinen schwereren Moment, als einen geliebten Menschen gehen zu lassen. In dem Moment als meine Mama diese Welt verlassen hat, ist ein Teil von mir mit ihr gegangen – meine Unbeschwertheit. Lange habe ich versucht, diese wieder zu finden. Aber es ist okay, sie hat meine Leichtigkeit damals gebraucht, um weiter fliegen zu können. Dafür hat sie mir so vieles dagelassen. Ihre Stärke, ihre Lebensfreude, ihren Mut und ihren Optimismus. Diese Eigenschaften haben mich durch viele sehr schwere Tage getragen. Oft hatte ich Angst, man sieht mir diesen Verlust und meine Verletzlichkeit an. Ich habe mir oft gewünscht, zu sein wie die anderen. Meine Mama anrufen zu können, wenn mich etwas bedrückt. Mir meine Sorgen und Ängste von ihr nehmen zu lassen. Bei wichtigen Entscheidungen ihren Rat zu hören. Es gibt so viele Momente, da denke ich noch heute, dass sie die erste Person wäre, die ich anrufen würde.</p>



<p>Ich sehe sie heute vor mir, als wäre sie nie gegangen. Es vergeht kein einziger Tag, an dem ich nicht an sie denke. Manchmal höre ich sogar ihre Stimme. Ich habe manchmal das Gefühl, sie ist zu meinem Bauchgefühl geworden, das mir den Weg zeigt. Denn keine Worte können das beschreiben, was sie für mich war. Sie hat mir alles gegeben, was ich für ein gutes Leben gebraucht habe. Sie hat mir immer eine Orientierung gegeben, hat mich durch meine Kindheit und Jugend geführt. Sie hat nie den Kontakt zu mir verloren, auch als sie schon sehr krank war. Nicht einen einzigen Tag in meinem Leben, habe ich an ihrer Liebe für mich gezweifelt. Alles was ich heute bin, verdanke ich zum großen Teil ihr. Und so schwer es war sie gehen zu lassen &#8211; sie hat mir immer das Gefühl gegeben, ich darf auch ohne sie glücklich sein. </p>



<p>Diese Zeilen möchte ich euch ganz besonders mitgeben. Auch für mich ging das Leben weiter. Und ich finde es so unglaublich schön. Immer wenn ich schöne Dinge erlebe, denke ich an sie. An alle, die einen Verlust erleben müssen. Ihr seid deshalb nicht schwächer, angreifbarer oder verletzlicher. Ihr seid stärker und dankbarer. Vielleicht lebt ihr das Leben etwas intensiver, weil ihr eben wisst: nichts bleibt für immer.</p>



<div class="quote">Mama, du fehlst mir.<p class="quote-author">ich</p></div>
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		<title>Du bist stark</title>
		<link>https://nevermindblog.de/du-bist-stark/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 18:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Satz habe ich schon so oft gehört. Und ja, das kann ich auch wirklich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/du-bist-stark/">Du bist stark</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diesen Satz habe ich schon so oft gehört. Und ja, das kann ich auch wirklich sein: stark. Ich habe gelernt stark zu sein und für mich einzustehen. Ich musste sehr früh selbständig werden, für mich alleine Entscheidungen treffen. Ich habe gelernt alleine zu sein, habe gelernt schwere Zeiten zu meistern. Oft hatte ich einfach keine andere Wahl, als stark zu sein. Sei tapfer, Augen zu und durch. Ich musste oft für mich und meinen Weg kämpfen. Enttäuschungen ertragen und Menschen loslassen.</p>



<p>Und mit der Zeit wurde diese Stärke immer mehr ein Teil von mir. Sie hat mich weit gebracht. Ich weiß was ich will – ich weiß, was ich nicht will. Aber so sehr ich auch nach außen selbstbewusst und stark wirke, so sehr bin ich auch oft unsicher. In vielen Momenten verstecke ich diese Unsicherheit hinter Distanz. Bevor ich die Maske fallen lasse, trete ich lieber den Rückzug an. </p>



<div class="quote">Du darfst keine Schwäche zeigen. Das macht dich verletzlich.<p class="quote-author">Stimme in meinem Kopf</p></div>



<p>Aber ist das so? Sind wir wirklich gleich verletzlich, wenn wir auch mal zeigen, dass wir schwach sind? Oder macht es uns menschlicher? Vielleicht sogar nahbarer. Ich wäre gerne immer und in jeder Situation selbstbewusst. Aber das bin ich eben nicht. Unsicherheit ist auch ein Teil von mir und ich will das auch zulassen dürfen. Immer stark und selbstbewusst zu sein wäre doch auf Dauer auch irgendwie langweilig, oder?</p>



<p class="big-text "> Gefühle zu zeigen ist schwer. Und auch wirklich zu sagen was wir fühlen, ist noch viel schwerer.</p>



<p>Zwischen dem was wir fühlen und dem was wir sagen, liegt oft ein großer Unterschied. Vielleicht liegt das daran, dass wir die Kontrolle nicht abgeben wollen. Uns nicht fallen lassen wollen aus Angst wirklich zu fallen. So ist das zumindest bei mir. Vielleicht liegt es aber auch an schlechten Erfahrungen, dir wir gemacht haben. Wenn wir wirklich gesagt haben, was wir fühlen und uns danach abgelehnt gefühlt haben. Ich wünschte ich könnte wirklich immer, überall und vor allem zu jedem tatsächlich sagen was ich fühle. Ich wünschte ich könnte immer selbstbewusst und stark sein. Aber das ist eben nicht so. Und das ist in Ordnung. Weil ich auch unsicher sein darf. Weil ich auch mal schüchtern und zurückhaltend sein darf. </p>



<p>Und an alle, die jetzt wieder Angst haben, ich zeige zu viele persönliche Gefühle und schrecke dadurch jemanden ab: macht das doch auch mal, Emotionen zeigen. Ist vielleicht sogar sinnvoller, als mit dem Finger auf andere zu zeigen. </p>
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		<title>Der Blog &#038; Ich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2020 09:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Wochen möchte ich meine erste Bilanz ziehen. Es macht mir unglaublich viel Freude [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/der-blog-ich/">Der Blog &#038; Ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left">Nach zwei Wochen möchte ich meine erste Bilanz ziehen. Es macht mir unglaublich viel Freude zu schreiben. Es fühlt sich immer noch richtig an, diesen Versuch gestartet zu haben. Aber es ist trotzdem anders, als ich es mir vorgestellt habe. Es ist auf jeden Fall schwieriger. Bevor ich einen Beitrag teile, überlege ich hundertmal ob das so wirklich rausgehen kann. Nach einem langen Arbeitstag fällt es mir schwer mit klarem Kopf zu schreiben. Ich möchte regelmäßig etwas teilen, aber nicht immer reicht die Zeit – oder ich bin noch nicht zufrieden und hänge mich an Kleinigkeiten auf. Vielleicht sieht es nicht so aus, aber in einem einzigen Beitrag stecken sehr viel Arbeit, Liebe und Gedanken! Ich mache es natürlich freiwillig – es ist mein Hobby. Aber dennoch kostet es mich zurzeit sehr viel Kraft, alles auf die Reihe zu bekommen. Was aber noch viel schwieriger für mich ist, als ich gedacht habe, sind die Reaktionen, die ich bisher erhalten habe. Als aller erstes möchte ich mich bei den vielen ehrlichen, offenen und überraschenden Nachrichten bedanken, die ich erhalten habe. Das macht mich unglaublich glücklich. Menschen, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe, melden sich und finden sich in meinen Beiträgen wieder. Das ist wirklich ein tolles Gefühl! Das bestärkt mich, damit weiterzumachen. Vielen Dank!</p>



<p>Ich möchte aber heute auch das mit euch teilen, was unvermeidlich ist. Neben all dem schönen und positiven Feedback gibt es eben auch das andere. Mir war bewusst, dass nicht alle gut finden, was ich mache. Es muss auch nicht jeder gut finden. Trotzdem ist es eine neue Situation, mit Kritik umzugehen. </p>



<p><div class="quote">Möchtest du berühmt werden? Machst du das, um Geld damit zu verdienen? Irgendwie sieht es aus, als würdest du Aufmerksamkeit suchen. Ich finde das nicht gut, dass du deine intimsten Gefühle teilst, da schreckst du vielleicht einige ab.<p class="quote-author">Menschen</p></div>. </p>



<p>Das sind nur einige der Kommentare und Rückmeldungen, die ich von verschiedenen Menschen bekommen habe. Einige andere möchte ich euch an dieser Stelle ersparen. An manchen Tagen hat mich das wirklich runtergezogen. Mache ich mich wirklich so angreifbar? Sollte ich ausschließlich über andere schreiben und nicht über mich? Was, wenn wirklich jemand meine Texte liest und mich danach nicht mehr treffen möchte? Sieht es wirklich so aus, als würde ich nach Aufmerksamkeit suchen?</p>



<p>Ich habe einer meiner besten Freundinnen vor einigen Tagen erzählt, dass ich Probleme habe mit diesen kritischen Kommentaren umzugehen und das es mich sehr beschäftigt. Sie gehört auf jeden Fall auch zu den ehrlichen Menschen dieser Welt. Würde mir immer sagen, wenn sie der Meinung ist ich gehe zu weit oder mache einen Fehler – oder wenn ich auf einem Bild schwanger aussehe (kleiner Insider &#8211; ich bin&#8217;s natürlich nicht). Sie hat mir dann Mut gemacht, mich von den Kommentaren nicht runterziehen zu lassen. Einfach das weiterzumachen, was mir Spaß macht. Sie hat mir auch nochmal klar gemacht, dass niemand meine Texte lesen muss. Und es absolut in Ordnung wäre, wenn mir jemand einmal offen und ehrlich sagt, dass er oder sie damit nicht viel anfangen kann. Alle anderen indirekten Kommentare, die nicht konstruktiv sind, kann ich getrost ignorieren. &#8222;Und wenn du irgendwann mit deiner Leidenschaft Geld verdienen kannst, wäre das doch toll.&#8220; Ja, das wäre es &#8211; und wenn nicht, mache ich es einfach, weil es Spaß macht. Ich sehe es als Aufgabe, an der ich wachsen kann. </p>



<p><div class="quote">Das Leben dreht sich um die Menschen, die du triffst, und die Dinge, die du mit ihnen erschaffst. Zieh los und erschaffe etwas. Das Leben ist kurz &#8211; also lebe deinen Traum und teile deine Leidenschaft.<p class="quote-author">unbekannt</p></div>. </p>



<p>Ich freue mich auf alles was kommt. Und Danke an alle, die mich auf dieser Reise begleiten &#8211; mit positivem und kritischem Feedback. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/der-blog-ich/">Der Blog &#038; Ich</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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		<title>Vom Suchen und Finden</title>
		<link>https://nevermindblog.de/vom-suchen-und-finden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2020 20:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Single]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aber am aller schlimmsten: Ich kann gar nicht verstehen, warum du keinen Freund findest – [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/vom-suchen-und-finden/">Vom Suchen und Finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="quote">Der Richtige kommt schon noch. <br>Für jeden Topf gibt es den passenden Deckel. <br>Bisher sollte es einfach noch nicht sein.<p class="quote-author">alle, immer</p></div>



<p>Aber am aller schlimmsten: Ich kann gar nicht verstehen, warum du keinen Freund findest – du siehst doch nicht schlecht aus. Okay, wow &#8211; Danke schön. Das ist gleich auf zwei Ebenen ein Schlag ins Gesicht. Erstens impliziert diese Aussage, dass ich nicht richtig suche – sprich, wenn ich mich mehr anstrengen würde bei der Suche sollte sich da sicher einer finden. Und zweitens ist es verdammt oberflächlich. Nur weil jemand attraktiv ist, möchte ich ja noch lange keine Beziehung mit diesem Menschen führen. Das klingt doch alles super einfach. Entweder warte ich einfach, bis der Richtige um die Ecke kommt. Oder ich fahre direkt ins nächste Haushaltsfachgeschäft und frage nach dem passenden Deckel für mich. Wahlweise rede ich mir in fünf Jahren wieder ein, dass es einfach nicht hat sollen sein. Merkur und Saturn standen nicht im richtigen Winkel zur Sonne, ja was will man da auch erwarten. Oder: ich strenge mich verdammt nochmal endlich bei der Suche an. An meinem Aussehen kann es ja nun wirklich nicht liegen.&nbsp; Mensch, was würde ich nur ohne all diese guten Ratschläge machen. Richtig, genau das was ich mit den Ratschlägen auch mache. Am Sonntagabend mit einem Glas Wein auf dem Sofa den Tatort schauen – alleine.</p>



<p>Neulich bekam ich eine Einladung für eine Hochzeit. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Ich liebe Hochzeiten. Das ist keine Ironie. Wenn zwei Menschen ihre Liebe feiern – was gibt es Schöneres? Aber als ich die Einladung durchlas, blieb ich an einem kleinen Detail hängen. Plus eins. Ich war tatsächlich im ersten Moment irritiert. Ha, die haben da einen Fehler in der Einladung, verrückt. Doch dann dämmerte es. Das war kein Druckfehler. Ich musste mich erstmal setzen. Klar, die gehen natürlich davon aus, dass ich meinen Freund mitbringe. Als ich meiner Freundin noch am selben Tag mitteilte, dass ich sehr gerne zur Hochzeit kommen werde, aber ein Platz für mich völlig ausreicht, bekam ich eine überraschende Antwort. </p>



<p class="big-text "> Ja, bis dahin ist ja noch eine Menge Zeit.</p>



<p>Wow, kein Druck. Es wäre mir lieber gewesen, sie hätte meine &#8222;Solo-Zusage&#8220; einfach so stehen gelassen. Jetzt wird es nochmal richtig lustig, wenn ich in einem Jahr auf der Hochzeit dann sagen darf: es war viel Zeit, du hattest recht, aber es hat trotzdem nicht für das &#8222;Plus-Eins&#8220; gereicht. Ihr findet mich am Kindertisch.</p>
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