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	<title>Leben Archive - Nevermind Blog</title>
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	<description>Der Blog über Gedanken, Menschen &#38; Geschichten</description>
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	<title>Leben Archive - Nevermind Blog</title>
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		<title>In Zeiten wie diesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 12:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das tut gut. Wieder hier zu sein und zu schreiben. Ich habe es sehr lange [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/in-zeiten-wie-diesen/">In Zeiten wie diesen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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<p>Das tut gut. Wieder hier zu sein und zu schreiben. Ich habe es sehr lange vor mir hergeschoben. In Gedanken war ich oft hier. Ich habe selbst nochmal viele Texte gelesen. Ich habe angefangen etwas zu schreiben. Es wieder gelöscht. Ich habe mich gezwungen: </p>



<div class="quote">Du musst jetzt endlich wieder etwas schreiben.<p class="quote-author">ich</p></div>



<p>Das hat am aller wenigsten funktioniert. Dann habe ich es einfach irgendwann gelassen und mir gedacht: „Toll, jetzt hast du wieder etwas angefangen und es nicht richtig auf die Reihe bekommen“. Und dann saß ich da. Gestresst von meinem eigenen Projekt. Enttäuscht darüber, dass ich einfach nicht mehr so leicht und ungezwungen etwas schreiben konnte. Dann habe ich mir bewusst Zeit genommen, das letzte Jahr nochmal gedanklich zu durchlaufen. Es war voller Höhen und Tiefen. Der Ausnahmezustand wurde immer mehr zur Normalität. Die Hoffnung, es würde alles bis Ende des Jahres vorbeigehen, wurde bitter enttäuscht. Der vermeintlich leichte Sommer hat uns aufatmen lassen. </p>



<p class="big-text "> Die Sonne hat uns aufgewärmt. Und dann kam der unerbittliche und kalte Winter.</p>



<p>Und das neue Jahr begann genauso, wie das alte Jahr aufgehört hat. Mit Frustration, Angst und Ermüdung. Und zwischen allen diesen Herausforderungen durfte ich auch so unglaublich viele wunderbare und hoffnungsvolle Momente erleben. Es ist viel passiert. Es gab viele Veränderungen, für die ich sehr dankbar bin. Ich war mutig und wurde belohnt. Und zwischen allen diesen Glücksmomenten und Schreckensnachrichten ist dieser Blog entstanden. Erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass das alles sehr viel war. Und manchmal darf auch alles zu viel sein. Aber am Ende des Tages ist das hier so wichtig für mich. Das Schreiben. Das in Worte fassen und etwas mit euch teilen. </p>



<p class="big-text "> Es hilft mir sehr und genau das war der Grund, warum ich es angefangen habe. Und genau das ist auch der Grund, warum ich immer weitermachen werde.</p>



<p>Aber in Zeiten wie diesen ist oft alles anders. Die Welt scheint so durcheinander wie noch nie. Mir fällt es zunehmend schwer durchzuhalten. Weiter positiv zu bleiben. Es gibt Tage und auch Wochen, da halte ich es kaum aus, die Nachrichten anzuschauen. Die Situation macht mir oft Angst. Ich sorge mich um meine Familie. Ich vermisse das ungezwungene und spontane Zusammensein mit meinen Freunden. Und das jetzt schon seit so langer Zeit. Aber genau jetzt ist es wichtig sich in Geduld zu üben. </p>



<div class="quote">Weiterzumachen. Durchzuhalten. Die vielen kleinen Dingen zu schätzen, die immer noch möglich sind. Wir können trotzdem alle miteinander verbunden sein.<p class="quote-author">ich</p></div>



<p>Uns wird bewusst, was wirklich wichtig ist. Lasst uns alle zusammen weitermachen. Jeder einzelne von uns kann so stolz auf sich sein: Mütter &amp; Väter, die ihre Kinder durch diese schweren Zeiten begleiten, die an ihre eigenen Grenzen kommen und trotzdem noch Verständnis für die Einschränkungen aufbringen. Selbstständige, die mit Optimismus, neuen Ideen und unermüdlichem Einsatz versuchen nicht unterzugehen und für uns alle ein Leben nach der Pandemie zu halten. Lehrerinnen &amp; Lehrer, die Tag für Tag vor neuen Herausforderungen stehen und sich mit größter Anstrengung für die Schülerinnen &amp; Schüler einsetzen. Pflegerinnen &amp; Pfleger, Ärztinnen &amp; Ärzte und alle Menschen die im medizinischen Bereich tätig sind &#8211; eine unglaubliche Aufgabe. Mein größter Respekt verbunden mit der Hoffnung, dass sich die oft unhaltbaren Arbeitsumstände und das Ansehen für diese Berufsgruppen verbessern werden. </p>



<p class="big-text "> Und jeder einzelne von uns – egal wie und wo wir leben. Egal wie unsere Lebenssituation gerade aussieht. Wir alle kämpfen uns durch diese Zeit.</p>



<p>Und ich bin mir sicher: wir stehen das durch. Vielleicht hilft es eben auch wie Lukas in seinem Text geteilt hat manchmal einfach wie ein Kind zu sein. Sich über das alltägliche zu freuen wie ein kleines Kind mit leuchtenden Augen. Ich werde es versuchen – macht ihr mit?</p>
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		<title>&#8222;Never stop playing&#8220; by Lukas Wetzel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 19:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es freut mich sehr, dass ich heute den Text von Lukas mit euch teilen darf. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/never-stop-playing-by-lukas-wetzel/">&#8222;Never stop playing&#8220; by Lukas Wetzel</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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<p><em>Es freut mich sehr, dass ich heute den Text von Lukas mit euch teilen darf. Ein Freund aus Schulzeiten &#8211; von dem ich lange nichts gehört habe. Lukas hat meinen Blog gelesen und sich als leidenschaftlicher Schreiber geoutet. Wir haben uns ausgetauscht und dann die Idee gehabt, etwas gemeinsam zu starten &#8211; et voilá: ein Gastbeitrag! Meine Gedanken zum Thema folgen im nächsten Beitrag. </em></p>



<p>P<em>.S.: Dein Text rockt, Luke! Auf weitere Schreib-Cooperations. </em> </p>



<p>„Never stop playing“ &#8211; diese Zeile lese ich, sobald ich aus meinem WG-Zimmer trete. Sie steht auf einer der Postkarten, die meine Türe zieren. Darauf abgebildet ist ein Mann, der mit einem Bein auf einem Stein balanciert, bei einem sagenhaften Morgenrot. Keine Frage, das Leben verlangt Balancekünste von uns &#8211; wenn Träume platzen, Pechsträhnen anhalten oder das Schicksal zuschlägt. Corona hat mich, wie viele andere, vor den Computer zuhause verbannt. Ich studiere Soziale Arbeit. Irgendwann wurde ich melancholisch. Geliebtes Studentenleben passé! Doch jeden Tag stolpre ich über die Karte. </p>



<div class="quote">Never stop playing.<p class="quote-author">Was steckt nur dahinter</p></div>



<p>Klar, ich bin kein Kind mehr. Aber ein Leben ohne Spiel, das wäre ja purer Ernst! Corona macht das Leben jedoch ernster, nimmt mir die Unbeschwertheit. Allein die Masken, die ein schönes Lächeln überdecken. Umso wichtiger ist es für mich, das Spielkind in mir zu entdecken. Wild drauf loskritzeln, Fange spielen, Grimassen schneiden. Kinder freuen sich über Winzigkeiten. Die kann ihnen auch kein dämliches Virus nehmen. Doch wie stehts bei mir mit den kleinen kindlichen Freuden?&nbsp; &nbsp;</p>



<p class="big-text "> Postkarten ziehen mich magisch an. Dicke Wälzer weg &#8211; vielleicht steckt die Wahrheit ja in kurzen Sätzen, die auch ein Kind versteht!</p>



<p>Ich bin auf der Suche nach Sprüchen, die mich aufhorchen lassen. Nach und nach habe ich meine Zimmertüre zugekleistert mit Karten: „Einfach. Zufrieden. Sein“. „Egal, wie viel Kekse du isst, Schuhe passen immer“. Oder mein Corona-Liebling: „Komme, Was <em>Wolle</em>“, darauf abgebildet ein ungeschorenes Schaf, das den Betrachter gelassen anblickt.</p>



<p>Seit Kurzem arbeite ich im Fairkauf in Weingarten, einem Second Hand Laden. Bei der Arbeit fühle ich mich wie ein Kind im Spielzeugladen. Jeden Tag kommen kartonweise Sachen im Lager an. Manchmal gibt’s richtige Volltreffer: Saugroboter, Massagegerät, Crêpes Maker. Crêpes machen, während der Saugroboter putzt? Und nach dem Essen eine Massage? Sehr verlockend! Ich muss das Kind in mir bremsen, es würde am liebsten den halben Spielzeugladen ausräumen.</p>



<p>Mandalas ausmalen &#8211; ist doch Kindergarten. BK war für mich früher aber eher Freistunde als Leidenschaft. Dann bin ich wohl im Kindergarten genau richtig. Im Buchladen habe ich zu „Colorful Moments &#8211; Ausmalen &amp; Entspannen“ gegriffen. Meine Buntstifte sind griffbereit. Ich spiele smoothen Bluesrock. Für die Nase gibt’s verdampfendes Lavendelöl, für den Gaumen Grünen Tee. </p>



<p class="big-text "> Und los geht’s! Eine Stunde lang Kindergarten, Tiefenentspannung und Fröhlichkeit.</p>



<p>Nichts sehen, hören, riechen, schmecken und spüren &#8211; ein Leben ohne Sinne wäre im wahrsten Sinne des Wortes sinnlos. Gegenüber meiner Wohnung ist ein kleines Kunstatelier. Beim Betrachten eines Gemäldes bekam ich Gänsehaut. Das Bild stellt diese Sinnlosigkeit so intensiv dar. Ein Bürokrat mit Glatze im weißen Hemd ist darauf zu sehen. Hölzerne Wäscheklammern klemmen seine Augen, Ohren, Nase und Mund zu. Völlig ausdruckslos, völlig gefühllos starrt der Mann mich aus dem Bild heraus an. Der Sinn der Postkarte mit dem Balancekünstler erschließt sich mir in diesem Moment völlig: „This bureaucrat stopped playing!“ So leblos wie der Bürokrat möchte ich auf keinen Fall werden. Ich will nicht aufhören, zu spielen. Ich will auch mal Kind sein.</p>



<p>In meiner Wohnung liegt eine Sammlung Asterix-Hefte, die ich als Kind verschlungen habe. Kann man zu alt für Asterix sein? Nein! Die Comics sind die perfekte Lektüre nach 30 Seiten Sozialmedizin. Beim Lesen denke ich an meine Postkarten. Von den Galliern könnte ich mir eine Scheibe abschneiden. „Einfach. Zufrieden. Sein“ &#8211; das leben die Gallier doch vor. „Komme, was wolle“ &#8211; die Gallier haben nur Angst davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Oder das Lebensmotto von Obelix: „Egal wie viel Wildschweine du isst, Schuhe passen immer“.</p>



<p>Ganz Spielkind bin ich beim Basketball. Dribblings, Würfe, Pässe &#8211; alles geschieht blitzschnell, mal reflexartig, mal kontrolliert. Beim Basketball fühle ich mich so lebendig wie mit 14, als ich zu spielen begann. „Never stop Playing“! </p>



<p class="big-text "> Solange mein Körper „mitspielt“, will ich weiter Basketball spielen. Auf dem Court kann ich für ein paar Stunden Corona und alle anderen Sorgen vergessen.</p>



<p><em>Lukas Wetzel. </em></p>
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		<title>Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 22:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das klingt so leicht – mutig sein. Sich trauen, das zu sagen was man denkt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das klingt so leicht – mutig sein. Sich trauen, das zu sagen was man denkt. Das zu tun, was wir wirklich wollen. Nicht darauf zu hören, was die anderen sagen. Meistens trauen wir uns dann doch nicht, für das einzustehen, was wir eigentlich wollen. Es ist einfacher, da zu bleiben wo wir gerade sind. Nicht anzuecken, nicht aufzufallen. Auf keinen Fall wollen wir am Ende enttäuscht werden oder unser Gesicht verlieren. Und genau deshalb verpassen wir vielleicht oft das, was wirklich gut für uns wäre. Stellt euch mal vor, wie schön es wäre, wenn wir uns nicht immer daran orientieren würden, was alles schief gehen könnte. Sondern uns vorstellen, was passiert, wenn unser Mut sich am Ende lohnt. Selbst wenn sich herausstellt, dass wir uns getäuscht haben – es würde uns doch weiterbringen.</p>



<p>Ich habe sehr lange viel Wert darauf gelegt, dass ich allen irgendwie gefalle. Das ich irgendeinem Ideal entspreche. Vieles an mir hat mir nicht gefallen. Alle anderen waren immer besser, schöner. Alle anderen – so schien es zumindest – hatten immer genau das was ich nicht hatte. Und ich habe versucht, so zu sein. Bis ich gemerkt habe, dass es mich auch nicht glücklicher macht. Es macht mich nicht glücklicher, so zu sein wie jemand anderes. Irgendwann habe ich für mich erkannt, dass ich viel zu lange gewartet habe, das zu tun, was mich glücklich macht. Und dazu gehörte eben auch, mutig zu sein. Dinge zu sagen &amp; zu tun, die auf den ersten Blick riskant erscheinen. Weil es eben auch bedeutete, wirklich ich zu sein. Es war notwendig, etwas zu riskieren. Obwohl ich dachte, schon immer ehrlich und direkt zu sein. Ich war es eben in vielen Momenten doch nicht. Ich habe oft versucht zu zeigen, dass ich alleine klarkomme. Das ich stark und unabhängig bin. Und ich würde das genauso unterschreiben. Ich bin stark – ich bin genug. Aber das heißt nicht, dass ich zurückhalten muss, wenn ich es mal nicht bin. </p>



<p class="big-text "> Und wenn wir etwas wirklich wollen und uns nach etwas sehnen, dann müssen wir immer wieder den Mut finden, dafür einzustehen. Wenn wir etwas wissen wollen, dann sollten wir ohne Angst genau danach fragen. Wenn wir uns etwas so sehr wünschen, dass wir jeden Tag daran denken, dann sollten wir darum kämpfen.</p>



<p>Dieser Blog – alle diese Gedanken mit euch zu teilen – das war wohl das Mutigste was ich in meinem Leben gemacht habe. Das glaubt ihr mir jetzt vielleicht nicht. Aber ich hatte noch nie so viel Angst, mich angreifbar zu machen und die Kontrolle zu verlieren. Trotzdem war es mein größter Wunsch, genau das zu machen. </p>



<p>Und ich bereue keine einzige Zeile, die ich bisher geteilt habe. Ich bereue keine Reaktion, keinen Kommentar. Denn alles – sei es positiv, oder negativ – hat mich weitergebracht. Denn: „Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an“. Wenn wir uns trauen, Dinge anzusprechen, finden wir Klarheit. Und diese bringt uns meistens genau dahin, wo wir hingehören. Auch wenn es manchmal wehtut, die Wahrheit zu hören. Sie ist das, was wir brauchen. Kein Traum, kein Wunsch wird uns schlussendlich erfüllen. Es ist das was tatsächlich da ist. Also lasst uns reinspringen in die Wahrheit. Lasst uns unseren ganzen Mut zusammennehmen und etwas riskieren. Es wird mit Sicherheit nicht leicht. Aber es wird sich lohnen.</p>
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		<title>Wir gehören doch alle zusammen, oder?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 20:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte von Didar zu schreiben hat mich wirklich herausgefordert. Es fällt mir schwer in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Geschichte von Didar zu schreiben hat mich wirklich herausgefordert. Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, was er mir erzählt hat. Ich kenne Didar durch meine Arbeit nun seit fast zwei Jahren. Schon nach unserem ersten Treffen war mir klar, dass er seinen Weg gehen wird. Als er mir jedoch sagte, er wolle Kameramann werden und Filme drehen, war ich zuerst unsicher, ob das ein realistischer Wunsch ist. Nachdem ich seine Geschichte kenne, weiß ich, dass es seine Berufung ist.</p>



<p>Zum Interview treffen wir uns in Ravensburg in einem Café. Es ist sehr heiß und der Himmel sieht nach Gewitter aus. Wir setzen uns trotzdem nach draußen – was wir später noch bereuen werden. Wir beginnen die Geschichte ganz am Anfang. Didar ist 23 Jahre alt und Jeside. Er lebte mit seiner Familie in Shingal im Nordirak. Die Jesiden sind eine ethnisch-religiöse Minderheit die hauptsächlich im Nordirak, Nordsyrien und der östlichen Türkei leben. In Deutschland lebt die größte Gemeinschaft von Jesiden außerhalb des Nahen Ostens mit rund 200.000 Menschen. Seit August 2014 sind die Jesiden einem andauernden Genozid ausgesetzt. Der Islamische Staat überfiel die Shingal Region und tötet laut Schätzungen der UN rund 5.000 Jesiden – an nur einem einzigen Tag. Tausende von Frauen wurden versklavt und verschleppt. Über 400.000 Menschen wurden aus der Heimat vertrieben – einer davon war Didar. </p>



<p><div class="quote">Wir waren schon im Irak Flüchtlinge – meine Heimatstadt war komplett zerstört. Über ein Jahr haben wir in einem Flüchtlingslager gelebt und gehofft, wieder zurück zu können<p class="quote-author">Didar</p></div>.</p>



<p>Didars Cousin ging zurück nach Shingal, nachdem die Stadt befreit wurde. Als er ins Flüchtlingslager zurückkehrte fand er nur ernüchternde Worte: „Nicht in 1.000 Jahren können wir diese Stadt wiederaufbauen“. Der Entschluss stand fest – eine Zukunft im Irak gab es für Didar und seine Familie nicht mehr. Nach über einem Jahr im irakischen Lager, musste Didar Abschied nehmen. Man könnte meinen, das fällt nicht schwer. Doch Didar hatte im Lager Freunde gefunden, die zu Familie wurden. „An meinem letzten Abend haben sich alle meine Freunde in einem Café versammelt und ich musste sagen, dass ich jetzt gehen werde. Wir haben alle geweint!“.</p>



<p>Didar kam am 1. Dezember 2015 mit elf weiteren Familienmitgliedern in Deutschland an. In Passau, der Ort an dem ich zu diesem Zeitpunkt studiert habe. Wenn ich an die Bilder zurückdenke, als beinahe täglich hunderte Menschen zu Fuß über die Grenze von Österreich nach Deutschland gelaufen sind, bekomme ich noch heute Gänsehaut. Es folgten für Didar und seine Familie zahllose Stationen quer durch Deutschland. Von Unterkunft zu Unterkunft. Mit den Mitbewohnern gab es öfters Probleme – teilweise waren die Konflikte so heftig, dass die Personen getrennt werden mussten. Nach einem Jahr kommen die Murads endlich an – in Friedrichshafen am Bodensee.</p>



<p>Seinen ersten Fotoapparat bekam Didar von seinem Vater – schon im Irak. „Ich habe angefangen, andere zu beobachten, wenn sie Bilder machen. Eines Tages habe ich einen Fotografen getroffen und ihm meine Bilder gezeigt. Er war überrascht und meinte, ich habe ein besonderes Gefühl für das richtige Bild“. </p>



<p class="big-text "> Als Didar beginnt über seine Erfahrungen mit der Kamera zu sprechen, fängt er an zu strahlen. Man kann spüren, dass er seine Leidenschaft gefunden hat.</p>



<p>Eine Geschichte ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. „Als wir im Lager im Irak gelebt haben, taten mir besonders die vielen Kinder leid, die dort schwer traumatisiert gelebt haben. Sie konnten nicht mehr lachen. Aber sollten Kinder nicht immer Grund haben zu lachen? Ich habe begonnen Fotos von den Kindern zu machen und sie ihnen gezeigt. Das bereitete ihnen so große Freude, dass sie irgendwann wieder lächeln konnten“.</p>



<p>An dieser Stelle müssen wir das Interview abbrechen – es beginnt in Strömen zu regnen. Wir schaffen es gerade noch alles zusammenzupacken und schnell das Bild von uns zu machen. Nass vom Regen und unter irgendeinem Vordach. Vielleicht schaffen wir es ja noch irgendwann ein richtig schönes Bild von uns zu machen, was meinst du, Didar? </p>



<p>Die restlichen Fragen beantwortet Didar mir per Sprachnachricht. </p>



<p class="big-text "> Ich höre mir diese Nachricht immer und immer wieder an und kann kaum glauben, was er für schöne Sätze gefunden hat.</p>



<p>Was er gerne filmen würde, habe ich ihn gefragt. „Menschen – ganz klar. Am schönsten sind die alltäglichen Geschichten. Die Geschichten über Menschen – glückliche, gute, traurige, aber schöne Geschichten. Das Leben eben.“ Er beschreibt eine Szene, in der man eine Kirche, eine Moschee und verschiedene Tempel sehen kann. „Wir gehören doch alle zusammen, oder? Egal welche Religion und welche Herkunft. Kinder spielen doch auch alle gemeinsam.“ Ich lasse dieses Bild auf mich wirken. Es berührt mich, dass Didar es so sehen kann – nachdem er aufgrund seiner Religion, seiner ethnischen Herkunft fast sein Leben verloren hätte und sein Land verlassen musste. „Ich wünsche mir von meinen Mitmenschen, dass wir aufhören zu hassen. Denn ich kann Hass nicht verstehen. Wieso können wir einander nicht einfach helfen? &nbsp;Egal ob Flüchtlingen, Obdachlosen, Alten oder Kranken – das ist unsere Verantwortung.“</p>



<p>Das alles hört sich so einfach an. In der Realität finden wir doch leider oft genau das Gegenteil. Umso mehr freut es mich für Didar, dass er so großes Glück hatte. Er konnte gerade ins zweite Ausbildungsjahr als Mediengestalter für Bild und Ton zu einem Fernsehsender nach München wechseln.  Wir konnten ihm mit Hilfe von Kontakten sogar ein bezahlbares Zimmer vermitteln – eine pensionierte Ärztin bietet in ihrem Haus in bester Lage in München Wohnraum für junge Menschen an, die sonst kaum eine Chance haben etwas zu finden. Das klingt nach einem tollen Neuanfang.</p>



<div class="quote">Was würdest du gerne an deinem Leben ändern?<p class="quote-author">Meine letzte Frage an Didar</p></div>



<p>„Ich möchte mich mehr trauen &amp; sagen was ich fühle. In letzter Zeit war ich oft einsam – ich bin nicht alleine, es gibt viele Menschen um mich herum. Aber trotzdem fühle ich mich manchmal einsam“. Nach diesen Worten muss ich kurz innehalten. Ich verstehe was Didar meint. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es für viele Geflüchtete schwer ist, verstanden zu werden und Anschluss zu finden.</p>



<p>Lieber Didar, ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deinen weiteren Weg. Ich bin mir sicher, deine Zukunft wird großartig sein. Ich danke dir für deine Offenheit. Ich habe durch dich sehr viel gelernt – über die Geschichte der Jesiden und über den Mut seinen eigenen Weg zu gehen.</p>



<p>Weißt du Didar, was du später irgendwann einmal verfilmen solltest? <br>Dein Leben.</p>
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		<title>Hör auf, auf morgen zu warten!</title>
		<link>https://nevermindblog.de/hoer-auf-auf-morgen-zu-warten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 08:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben findet jetzt statt – genau heute. Ich habe mich neulich mit einer Freundin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Leben findet jetzt statt – genau heute. Ich habe mich neulich mit einer Freundin darüber unterhalten, dass wir sehr oft auf ein Ereignis warten, welches irgendwann in der Zukunft stattfindet. Wir warten auf das Wochenende, den nächsten Urlaub – wir fiebern Ereignissen entgegen, die noch gar nicht da sind. Natürlich ist das auch schön und völlig normal. Ich meine wer wacht schon an einem Montag auf und sagt: </p>



<div class="quote">Endlich ist das Wochenende vorbei und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen, als wieder durch die Baustellen und den Berufsverkehr zur Arbeit zu fahren. Ich genieße den Moment, wenn das Telefon wieder durchklingelt und zu all den nicht erledigten Aufgaben von letzter Woche nochmal hunderte neue Aufgaben dazukommen.<p class="quote-author">niemand</p></div>



<p>Mit Sicherheit fällt es da selbst den härtesten „Ich-Lebe-Im-Hier-und-Jetzt“-Anhängern schwer, sich nicht doch ein bisschen auf das Wochenende und die freien Tage zu freuen. Und auf jeden Fall ist Vorfreude ja bekanntlich auch die schönste Freude. Nur vergessen wir vielleicht oft, dass eben manche Ereignisse, die wir uns vielleicht in der Zukunft schön ausmalen, niemals eintreten könnten. Wir nehmen uns irgendwie unsere eigene Zeit, indem wir für eine ungewisse Zukunft leben. Das Wochenende und der nächste Urlaub sind da nur kleine Beispiele. Manche warten auf den Moment, indem sie ganz oben auf der Karriereleiter angekommen sind. Auf die nächste Beförderung. Das nächste neue Auto. Das Eigenheim. Den Ruhestand. Alles Ereignisse, die vielleicht nie eintreten werden. Und selbst wenn, vielleicht sind wir dann damit gar nicht so glücklich, wie wir uns das ausgemalt haben. Das wäre doch unglaublich schade, wenn wir dann die vielen Momente und Tage davor nicht richtig gelebt hätten. </p>



<p>Ich bin oft ganz genau so – ich freue mich dann auf etwas in der Zukunft und kann es kaum erwarten bis es endlich da ist. Aber wie oft war es dann eben halb so schön, wie in meinen Gedanken. Und dann war es doch schade, dass ich an den anderen Tagen irgendwie nicht richtig präsent war. Versteht mich nicht falsch, ich will keinem die Freude auf die Zukunft nehmen. Das wäre ja schlimm. Es ist toll, wenn man sich auf etwas freuen kann. Aber ich habe für mich beschlossen, dass es sich oftmals lohnt mehr im Heute zu bleiben. Und nie zu vergessen, dass eben auch jeder Tag ein schöner sein kann. Auch die vielen Tage, die wir auf etwas ganz Besonderes in unserem Leben warten mussten. </p>



<p class="big-text ">  Vielleicht können wir uns da auch alle gemeinsam öfters daran erinnern und versuchen spontaner zu sein. Lasst uns nicht immer alles auf einen Zeitpunkt in der Zukunft verschieben.</p>



<p>Wenn wir uns nach Freiheit sehnen, dann fahren wir eben einfach direkt noch am Abend raus in die Natur – nicht erst am Wochenende. Wenn wir den nächsten Urlaub kaum erwarten können – lasst uns rausschauen aus dem Fenster. Ist es da nicht manchmal auch wie Urlaub? Wenn wir etwas ändern wollen – dann lasst es uns doch einfach genau jetzt tun und nicht erst irgendwann in ein paar Monaten. Geht raus und sagt, was ihr sagen wollt. Fragt, was ihr fragen wollt. Nicht morgen, nächstes Wochenende oder im Ruhestand. Denn da ist es vielleicht zu spät.</p>
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		<title>Der Blog &#038; Ich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2020 09:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Wochen möchte ich meine erste Bilanz ziehen. Es macht mir unglaublich viel Freude [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left">Nach zwei Wochen möchte ich meine erste Bilanz ziehen. Es macht mir unglaublich viel Freude zu schreiben. Es fühlt sich immer noch richtig an, diesen Versuch gestartet zu haben. Aber es ist trotzdem anders, als ich es mir vorgestellt habe. Es ist auf jeden Fall schwieriger. Bevor ich einen Beitrag teile, überlege ich hundertmal ob das so wirklich rausgehen kann. Nach einem langen Arbeitstag fällt es mir schwer mit klarem Kopf zu schreiben. Ich möchte regelmäßig etwas teilen, aber nicht immer reicht die Zeit – oder ich bin noch nicht zufrieden und hänge mich an Kleinigkeiten auf. Vielleicht sieht es nicht so aus, aber in einem einzigen Beitrag stecken sehr viel Arbeit, Liebe und Gedanken! Ich mache es natürlich freiwillig – es ist mein Hobby. Aber dennoch kostet es mich zurzeit sehr viel Kraft, alles auf die Reihe zu bekommen. Was aber noch viel schwieriger für mich ist, als ich gedacht habe, sind die Reaktionen, die ich bisher erhalten habe. Als aller erstes möchte ich mich bei den vielen ehrlichen, offenen und überraschenden Nachrichten bedanken, die ich erhalten habe. Das macht mich unglaublich glücklich. Menschen, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe, melden sich und finden sich in meinen Beiträgen wieder. Das ist wirklich ein tolles Gefühl! Das bestärkt mich, damit weiterzumachen. Vielen Dank!</p>



<p>Ich möchte aber heute auch das mit euch teilen, was unvermeidlich ist. Neben all dem schönen und positiven Feedback gibt es eben auch das andere. Mir war bewusst, dass nicht alle gut finden, was ich mache. Es muss auch nicht jeder gut finden. Trotzdem ist es eine neue Situation, mit Kritik umzugehen. </p>



<p><div class="quote">Möchtest du berühmt werden? Machst du das, um Geld damit zu verdienen? Irgendwie sieht es aus, als würdest du Aufmerksamkeit suchen. Ich finde das nicht gut, dass du deine intimsten Gefühle teilst, da schreckst du vielleicht einige ab.<p class="quote-author">Menschen</p></div>. </p>



<p>Das sind nur einige der Kommentare und Rückmeldungen, die ich von verschiedenen Menschen bekommen habe. Einige andere möchte ich euch an dieser Stelle ersparen. An manchen Tagen hat mich das wirklich runtergezogen. Mache ich mich wirklich so angreifbar? Sollte ich ausschließlich über andere schreiben und nicht über mich? Was, wenn wirklich jemand meine Texte liest und mich danach nicht mehr treffen möchte? Sieht es wirklich so aus, als würde ich nach Aufmerksamkeit suchen?</p>



<p>Ich habe einer meiner besten Freundinnen vor einigen Tagen erzählt, dass ich Probleme habe mit diesen kritischen Kommentaren umzugehen und das es mich sehr beschäftigt. Sie gehört auf jeden Fall auch zu den ehrlichen Menschen dieser Welt. Würde mir immer sagen, wenn sie der Meinung ist ich gehe zu weit oder mache einen Fehler – oder wenn ich auf einem Bild schwanger aussehe (kleiner Insider &#8211; ich bin&#8217;s natürlich nicht). Sie hat mir dann Mut gemacht, mich von den Kommentaren nicht runterziehen zu lassen. Einfach das weiterzumachen, was mir Spaß macht. Sie hat mir auch nochmal klar gemacht, dass niemand meine Texte lesen muss. Und es absolut in Ordnung wäre, wenn mir jemand einmal offen und ehrlich sagt, dass er oder sie damit nicht viel anfangen kann. Alle anderen indirekten Kommentare, die nicht konstruktiv sind, kann ich getrost ignorieren. &#8222;Und wenn du irgendwann mit deiner Leidenschaft Geld verdienen kannst, wäre das doch toll.&#8220; Ja, das wäre es &#8211; und wenn nicht, mache ich es einfach, weil es Spaß macht. Ich sehe es als Aufgabe, an der ich wachsen kann. </p>



<p><div class="quote">Das Leben dreht sich um die Menschen, die du triffst, und die Dinge, die du mit ihnen erschaffst. Zieh los und erschaffe etwas. Das Leben ist kurz &#8211; also lebe deinen Traum und teile deine Leidenschaft.<p class="quote-author">unbekannt</p></div>. </p>



<p>Ich freue mich auf alles was kommt. Und Danke an alle, die mich auf dieser Reise begleiten &#8211; mit positivem und kritischem Feedback. </p>
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		<title>&#8222;Menschen sollten immer zuerst ihr Herz fragen, bevor sie sprechen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 06:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich möchte euch Laila vorstellen. Zu unserem Treffen für das Interview kommt sie direkt von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich möchte euch Laila vorstellen. Zu unserem Treffen für das Interview kommt sie direkt von ihrer Ausbildungsstelle – seit einem Jahr arbeitet sie in einer Zahnarztpraxis. Und das obwohl sie kein Blut sehen kann. Aber dazu später mehr. Wir sitzen in einem Café, draußen. Reden wie gute Freundinnen über die letzten schwierigen Monate durch Corona. Ich freue mich sehr, sie wiederzusehen und noch mehr, dass ich ihre Geschichte erzählen darf.</p>



<p>Laila ist besonders – ihre Geschichte ist besonders. Wie viele andere kam sie im November 2015 mit ihrer Mutter und ihrem Schwager nach Deutschland. Insgesamt drei Wochen war sie auf der Flucht. Eine Woche mussten sie in der Türkei warten, bis sie eines der Boote nach Griechenland nehmen konnten. Ihr Vater sei in Syrien geblieben. Warum? Er will die Heimat nicht verlassen; die Mutter und Tochter müssen alleine fliehen. Eine unglaubliche Vorstellung für mich – ich schaue immer wieder zu Laila, etwas besorgt unser Gespräch könnte sie zu sehr aufwühlen. Aber sie erzählt völlig klar und mit tapferer Stimme. Die Entscheidung Syrien zu verlassen hatte einen bitteren Grund. Laila wurde auf dem Weg zur Schule von einem fremden Mann entführt – die Passanten konnte nichts tun, der Entführer hatte eine Pistole. Es ginge nur um das Lösegeld, welches er von Lailas Familie verlangte. Nach einer Woche konnte ihr Vater das Geld auftreiben und seine Tochter wieder in die Arme schließen. Seit diesem Moment konnte Laila sich nicht mehr sicher fühlen. Wäre sie in ihrer Heimat geblieben, hätte sie das Haus nie mit einem guten Gefühl verlassen können.</p>



<div class="quote">Hier in Deutschland habe ich mich endlich wieder sicher gefühlt.<p class="quote-author">Laila</p></div>



<p>Das Gefühl, ohne die Angst verfolgt zu werden auf der Straße zu laufen, bedeutete Freiheit. Alles andere war neu &amp; fremd. „Ich dachte mir damals, diese Sprache werde ich niemals lernen“, sagt sie und lacht. Du hast es geschafft, Laila – ich verstehe alles was du sagen möchtest und noch viel mehr. Die Zeit in der Flüchtlingsunterkunft mit vielen Bewohnern aus verschiedenen Ländern wäre hart gewesen. Es war eng, man teilte sich dasselbe Badezimmer und die Küche. Die Sauberkeit der Mitbewohner lies mehr als zu wünschen übrig. Ganz begeistert allerdings war Laila von der Offenheit der Deutschen. „Hier werden wir akzeptiert. Viele Syrer sind nicht so offen untereinander, wie es die Deutschen uns gegenüber sind.“ </p>



<p class="big-text "> Ich freue mich, dass sie das sagen kann. Von Herzen wünsche ich ihr, dass sie hier ankommen kann.</p>



<p>Wenn sie über ihre Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten spricht, lacht sie. „Ich kann jetzt sogar fast ohne Probleme Blut sehen“. Ich fasse es nicht – fast ein Jahr ist sie regelmäßig umgekippt beim Anblick von Blut. Durch viel Übung und einen verständnisvollen Chef, hat sie auch dieses Problem überwunden. Schon zu Beginn ihrer Ausbildung hat Laila bewiesen, dass sie wirklich ankommen möchte. Ihr damaliger Chef bat Laila das Kopftuch während der Arbeitszeit in der Praxis abzulegen – es wäre leichter für sie. Der Entschluss das Kopftuch tatsächlich nicht mehr zu tragen, ist ihr nicht schwergefallen. </p>



<div class="quote">Ich trage meinen Glauben im Herzen. Er muss nicht von außen sichtbar sein.<p class="quote-author">Laila</p></div>



<p>Für ihre Mutter allerdings war es sehr schwer. Sie hatte Angst, ihre Tochter wendet sich von ihrem Glauben ab. Sehr schnell hat sie aber erkannt, dass ihre Tochter auch ohne Kopftuch noch dasselbe zuverlässige, liebenswerte und freundliche Mädchen ist, das sie davor auch schon war. Es wäre wichtig, Deutschland nicht mit der Heimat zu vergleichen, meint Laila. Vielen würde das schwerfallen. Eine andere Kultur, eine andere Religion. Aber es ist einfach notwendig, wenn man ein Leben in einem anderen Land beginnt. „Das allerwichtigste ist aber die Sprache“, sagt Laila, deren größte Angst es war diese niemals zu lernen.</p>



<p class="big-text "> Wenn wir in zehn Jahren hier wieder gemeinsam sitzen, in einem Café an einem Montagabend, wie sieht dann wohl Lailas Leben aus?</p>



<p>Diese Frage stelle ich ihr. Laila muss kurz überlegen. „Ich arbeite auf jeden Fall im medizinischen Bereich, habe eine Weiterbildung gemacht. Vielleicht habe ich dann ein Kind – dann bin ich 33 Jahre alt.“ Ich bin nach diesem Gespräch noch mehr von dieser jungen, bezaubernden Frau beeindruckt. Sie hat ihren Weg gefunden und dafür sehr an sich gearbeitet. Ihr Appell an andere junge Frauen aus Syrien: „Lernen, studieren, eine Arbeit haben – nicht Hausfrau sein.“ Das Leben mit Arbeit ist besser, als nur zu Hause zu sein. Der Kontakt mit anderen habe sie stärker gemacht – von innen. Sie hat gelernt selbstständig ihre Entscheidungen zu treffen – und bisher könnte sie es nicht besser gemacht haben.</p>



<p><em>Liebe Laila, dein Satz „Menschen sollten immer zuerst ihr Herz fragen, bevor sie sprechen“, hat mich besonders berührt. Du machst das auf jeden Fall. Ich bin wirklich unglaublich stolz auf dich, dass du während unserer gemeinsamen Arbeit so oft bereit warst, deine Entscheidungen zu überdenken und neue Wege zu gehen. Ich wünsche dir und deiner Familie ein friedliches und glückliches Leben. Danke, dass du hier bist!</em></p>
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		<title>Gute Dinge brauchen Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2020 08:58:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ungeduldig. Mit Sicherheit eine meiner größten Schwächen. Wenn ich etwas will, dann am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/gute-dinge-brauchen-zeit/">Gute Dinge brauchen Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich bin ungeduldig. Mit Sicherheit eine meiner größten Schwächen. Wenn ich etwas will, dann am besten sofort, jetzt und gleich. Auf etwas zu warten ist fast unerträglich für mich. Wenn ich mir etwas Neues zum Anziehen kaufe – oder eigentlich egal was – dann will ich es sofort anziehen. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann will ich es auf der Stelle umsetzen. Möchte ich etwas haben, dann gleich.</p>



<p>In vielen Situationen ist es gut, sich richtig reinzuhängen. Mit vollem Einsatz für etwas zu kämpfen. Aber immer mehr wird mir klar: die richtig guten Dinge im Leben, brauchen einfach Zeit. Manchmal brauchen wir einfach Zeit, bis wir wirklich bereit sind. Ich sage mir alle diese Sätze oft genug, aber trotzdem ist es wahnsinnig schwer. Ständig habe ich Angst, etwas zu verpassen. Wenn ich zu lange warte, vielleicht ist es dann zu spät? Wenn ich mir zu viel Zeit lasse, dann habe ich vielleicht den richtigen Zeitpunkt verpasst?</p>



<p>Ich habe vor einigen Tagen etwas gelesen, dass mich zum Nachdenken gebracht hat.</p>



<div class="quote">Es braucht vielleicht seine Zeit, doch am Ende kommt zusammen, was zusammengehört.<p class="quote-author">unbekannt</p></div>



<p>Hört sich das nicht unglaublich schön an? Wenn wir einfach darauf vertrauen, dass alles was sein soll auch wirklich passieren wird. Wir könnten uns also entspannt zurücklehnen und abwarten. Es wird alles gut. In der Theorie klingt das einfach. In der Praxis ist es fast unmöglich. So geht es mir zumindest. Ich möchte die Dinge in der Hand haben. Einfluss darauf haben, was passiert. Wann es passiert und am besten auch wie. Wenn ich aber genauer darüber nachdenke, dann war alles was ich erzwingen wollte oder woran ich zulange festgehalten habe, rückblickend betrachtet schlichtweg nicht gut für mich. Warum auch immer wir versuchen etwas zu halten oder zu kontrollieren. Sobald wir zu sehr festhalten, ist es wahrscheinlich nicht richtig. Ich möchte deshalb lernen, loszulassen. </p>



<p class="big-text "> Und darauf zu vertrauen, dass alles was für mich bestimmt ist, seinen Weg zu mir findet.</p>



<p>Ich möchte auf meine Intuition hören, die mir sagt, dass es richtig ist zu warten.Und, dass eben die besonders guten Dinge im Leben einfach ihre Zeit brauchen. Ich möchte lernen, darauf zu vertrauen. Vertrauen in den Lauf des Lebens. Freunde, die bestimmt sind zu bleiben, werde immer da sein. Der Beruf, der für mich der richtige ist, wird sich mit der Zeit zeigen. Und derjenige der zu mir gehört, ist einfach da – genau zum richtigen Zeitpunkt.</p>
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		<title>Vom Suchen und Finden</title>
		<link>https://nevermindblog.de/vom-suchen-und-finden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2020 20:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Single]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aber am aller schlimmsten: Ich kann gar nicht verstehen, warum du keinen Freund findest – [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/vom-suchen-und-finden/">Vom Suchen und Finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="quote">Der Richtige kommt schon noch. <br>Für jeden Topf gibt es den passenden Deckel. <br>Bisher sollte es einfach noch nicht sein.<p class="quote-author">alle, immer</p></div>



<p>Aber am aller schlimmsten: Ich kann gar nicht verstehen, warum du keinen Freund findest – du siehst doch nicht schlecht aus. Okay, wow &#8211; Danke schön. Das ist gleich auf zwei Ebenen ein Schlag ins Gesicht. Erstens impliziert diese Aussage, dass ich nicht richtig suche – sprich, wenn ich mich mehr anstrengen würde bei der Suche sollte sich da sicher einer finden. Und zweitens ist es verdammt oberflächlich. Nur weil jemand attraktiv ist, möchte ich ja noch lange keine Beziehung mit diesem Menschen führen. Das klingt doch alles super einfach. Entweder warte ich einfach, bis der Richtige um die Ecke kommt. Oder ich fahre direkt ins nächste Haushaltsfachgeschäft und frage nach dem passenden Deckel für mich. Wahlweise rede ich mir in fünf Jahren wieder ein, dass es einfach nicht hat sollen sein. Merkur und Saturn standen nicht im richtigen Winkel zur Sonne, ja was will man da auch erwarten. Oder: ich strenge mich verdammt nochmal endlich bei der Suche an. An meinem Aussehen kann es ja nun wirklich nicht liegen.&nbsp; Mensch, was würde ich nur ohne all diese guten Ratschläge machen. Richtig, genau das was ich mit den Ratschlägen auch mache. Am Sonntagabend mit einem Glas Wein auf dem Sofa den Tatort schauen – alleine.</p>



<p>Neulich bekam ich eine Einladung für eine Hochzeit. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Ich liebe Hochzeiten. Das ist keine Ironie. Wenn zwei Menschen ihre Liebe feiern – was gibt es Schöneres? Aber als ich die Einladung durchlas, blieb ich an einem kleinen Detail hängen. Plus eins. Ich war tatsächlich im ersten Moment irritiert. Ha, die haben da einen Fehler in der Einladung, verrückt. Doch dann dämmerte es. Das war kein Druckfehler. Ich musste mich erstmal setzen. Klar, die gehen natürlich davon aus, dass ich meinen Freund mitbringe. Als ich meiner Freundin noch am selben Tag mitteilte, dass ich sehr gerne zur Hochzeit kommen werde, aber ein Platz für mich völlig ausreicht, bekam ich eine überraschende Antwort. </p>



<p class="big-text "> Ja, bis dahin ist ja noch eine Menge Zeit.</p>



<p>Wow, kein Druck. Es wäre mir lieber gewesen, sie hätte meine &#8222;Solo-Zusage&#8220; einfach so stehen gelassen. Jetzt wird es nochmal richtig lustig, wenn ich in einem Jahr auf der Hochzeit dann sagen darf: es war viel Zeit, du hattest recht, aber es hat trotzdem nicht für das &#8222;Plus-Eins&#8220; gereicht. Ihr findet mich am Kindertisch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/vom-suchen-und-finden/">Vom Suchen und Finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
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		<title>Girls support girls</title>
		<link>https://nevermindblog.de/girls-support-girls/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 05:27:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich beobachte immer wieder, wie schnell wir Frauen in eine Art Konkurrenz zueinander treten. Wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nevermindblog.de/girls-support-girls/">Girls support girls</a> erschien zuerst auf <a href="https://nevermindblog.de">Nevermind Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich beobachte immer wieder, wie schnell wir Frauen in eine Art Konkurrenz zueinander treten. Wie schnell wir dazu tendieren, uns miteinander zu vergleichen. Sie hat die längeren, schöneren Haare. Sie hat die bessere Figur. Sie sieht auf jedem Bild perfekt aus. Sie lacht so wunderschön. Ja, das ist alles oberflächlich. Das sind rein optische Vergleiche. Aber das ist nun mal das Erste was wir sehen. </p>



<p>Und da sind wir mit uns ganz besonders kritisch. In unserem Spiegel und in dem Licht in unserer Wohnung sehen wir einfach nicht so aus, wie wir das gerne hätten. Es könnte alles straffer, dünner, strahlender und einfach perfekter sein. Aber warum eigentlich? Weil wir denken, die Frau in der Werbung, bei Instagram oder im Film ist das Ideal? Ich denke, wir können uns alle diese Frauen als Vorbild nehmen. Aber auf keinen Fall wegen ihres Aussehens, wegen ihrer langen, schlanken Beine oder der perfekten Haut. Nein. Wir sollten uns diese Frauen als Vorbild nehmen, weil sie für etwas gekämpft haben. Weil sie sich für das was sie lieben einsetzen. Weil sie ihren Weg gehen. Und dafür mit Sicherheit hart gearbeitet haben – sind wir mal ehrlich, wer von uns trainiert schon täglich für den perfekten Traumkörper. Hinter jedem dieser Bilder steckt viel Arbeit, sowohl vor als auch hinter der Kamera. Und genau dafür sollten wir diese Frauen bewundern und unterstützen. </p>



<p>Und wir alle haben so viele Potenziale, die wir nutzen könnten. Und für die uns mit Sicherheit auch irgendeine andere Frau bewundert. </p>



<p class="big-text "> Das wichtigste ist aber, dass wir zusammenhalten und uns gegenseitig anfeuern.</p>



<p>Für all das was die Generationen vor uns erkämpft haben. Dass wir sein können, wer immer wir wollen. Alles werden können, was wir sein wollen. Keine Ideale und Klischees mehr erfüllen müssen – wenn wir nicht wollen. Und weil das noch lange nicht auf der ganzen Welt der Fall ist, müssen wir weiter dafür einstehen. Jeder von uns bestimmt selbst, was uns als Frau ausmacht. Und wie so oft, liegt Schönheit im Auge des Betrachters. Und was ich persönlich besonders schön finde, sind Frauen, die sagen was sie wollen, die sich trauen anders zu sein. Ich wünsche mir keinen Neid, sondern Rückhalt. Ich wünsche mir, dass Frauen sich genauso unterstützen, zujubeln &amp; anfeuern wie Männer es eigentlich fast immer tun. Wir sind alle gemeinsam so stark und können einen Unterschied machen. </p>



<p>Wir können füreinander, miteinander und nicht gegeneinander die Welt verändern. Ich kenne so viele starke, einzigartige Frauen. Jede ist auf ihre Art und Weise besonders. Ich danke euch allen für die Inspiration die ihr für mich seid. Allen meinen Freundinnen, für ihre Kraft und Stärke für die ihr steht. Ihr seid einzigartig. Und gemeinsam sind wir unschlagbar. </p>
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